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Föderalismus: Das bundesstaatliche Prinzip als Stolperfalle für den österreichischen Photovoltaikausbau





Man sollte meinen, dass der Ausbau erneuerbarer Energien, besonders in Form von Photovoltaik, in allen Bundesländern absolute Priorität genießt. Nun kam schon vor einigen Wochen ein Rückschritt im Burgenland, das mit seiner Novelle zum Raumplanungsgesetz de facto zum alten Strommonopol zurückkehren will. Das östlichste Bundesland Österreichs ist jedoch nicht das einzige, das sich querlegt – auch Niederösterreich sowie Oberösterreich und Kärnten planen, bei den Themen Flächenwidmung und Ausbautempo, einen Schritt in die falsche Richtung.

Wien und Vorarlberg als Musterschüler

Wohltuend in Mitten dieser Rückschritte: Sowohl Wien als auch Vorarlberg präsentieren sich beim Thema Photovoltaikausbau – mit der Photovoltaikpflicht für Neubauten in der Bundeshauptstadt und den Gemeinden, mit den meisten Photovoltaikanlagen im Ländle – sehr vorbildlich. Damit jedoch das für 2030 gesteckte Ziel mit 100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen realistisch bleibt müssen auch die anderen Bundesländer mitarbeiten – Wien mit zu wenig Freiflächen und Vorarlberg als kleinstes Bundesland können die erforderliche Menge keinesfalls liefern.

Photovoltaikanlage ohne finanzielles Risiko

Oftmals scheitert das Ausbautempo daran, dass Photovoltaikanlagen mit allen Extras – selbst wenn die Preise in den letzten Jahren um weit mehr als die Hälfte gesunken sind – einen erheblichen Kapitaleinsatz fordern. Anschaffungskosten, regelmäßige Wartung, empfohlene Rücklagen für Besitzer von Photovoltaikanlagen – all das entfällt, wenn sich Besitzer von Dächern oder sonstigen, brachliegenden Flächen für ein Photovoltaik Contracting der Sun Contracting AG entschieden haben. Das gesamte finanzielle Risiko für die Errichtung und den Betrieb der Photovoltaikanlage bleibt bei Sun Contracting – die als Gegenleistung ein Dach zur Stromerzeugung zur Verfügung gestellt bekommt.

Gut für die Umwelt

Besonderer Fokus liegt für Sun Contracting dabei auf größtmöglichem Nutzen für die Umwelt. Die durchschnittliche Photovoltaikanlage spart jährlich – im Vergleich zu Stromproduktion aus fossilen Energieträgern – rund 800 kg CO2 pro Kilowattpeak Photovoltaikleistung ein. Doch nicht nur das eingesparte CO2 unterstützt die Energiewende: Der produzierte Sonnenstrom wird zur Gänze ins Stromnetz des örtlichen Betreibers eingespeist – damit profitieren die Haushalte und Betriebe in der Umgebung unmittelbar von einem erhöhten Anteil an Ökostrom im Strommix. In weiter Folge führt dieser erhöhte Anteil zu einem sinkenden Strompreis.

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Erstellt von an 5. Nov 2020. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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