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Brandenburg kritisiert Bayern bei Suche nach Atommüll-Endlager





Brandenburgs Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat sich für einen fairen wissenschaftlichen Prozess bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager ausgesprochen.

Sie sagte dem rbb, es sei richtig, dass auch Brandenburger Gebiete untersucht werden. Nonnemacher kritisierte den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), der Bayern als Standort für ein Endlager für ungeeignet erklärt hatte. Nonnemacher erklärte, es gebe jetzt diese irrsinnige Menge strahlenden Mülls. Der strahlende Abfall befinde sich zum Teil an ungesicherten Standorten bei einzelnen Atomkraftwerken. Jetzt müsse endlich eine Endlagersuche betrieben werden.

Sie sagte, sie finde es sehr problematisch, wenn dieser Prozess schon sehr frühzeitig kritisiert werde. Dabei spiele Bayerns Ministerpräsident eine ungute Rolle. Der Prozess werde scheitern, wenn Einzelne versuchten, von vornherein ihr Bundesland bei der Suche auszuschließen. Das Problem bestehe darin, dass die Genehmigungen für einige vorläufige Sammelstellen von Atommüll in den 30er Jahren auslaufen. Diesem Problem müsse man sich als Bundesrepublik insgesamt stellen. Deshalb sei es wichtig, dass die Suche nach einem Endlager mit viel wissenschaftlichem Sachverstand moderiert werde.

Nonnemacher ist als Verbraucherschutzministerin für das Thema Strahlenschutz zuständig. Geologisch gesehen kommen weite Teile Brandenburgs bei der Endlagersuche in Frage.

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Erstellt von an 29. Sep 2020. geschrieben in Atomenergie, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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