Eine Wärmepumpe und ein Kamin- oder Pelletofen können sich bei der Wärmeversorgung eines Hauses sinnvoll ergänzen. Während die Wärmepumpe die Grundversorgung übernimmt, stellt die Feuerstätte insbesondere an kalten Tagen zusätzliche Wärme bereit. Zugleich bringt das Feuer eine besondere Atmosphäre ins Wohnzimmer und sorgt für wohlige Wärme. Die staatliche Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe kann dabei einen Teil der förderfähigen Kosten übernehmen. Wer im Zuge des Heizungstausches neu plant, sollte deshalb die Wärmeversorgung des Hauses insgesamt betrachten.
Staatliche Förderung beim Heizungstausch
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Heizungstausch in bestehenden Wohngebäuden. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Bei selbst genutzten Immobilien können unter bestimmten Voraussetzungen ein Klimageschwindigkeitsbonus von derzeit 16 Prozent und ein einkommensabhängiger Bonus hinzukommen. Insgesamt sind unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse von bis zu 80 Prozent möglich. Für die erste Wohneinheit werden bis Ende Januar 2027 maximal 28.000 Euro förderfähige Kosten berücksichtigt. Daraus ergibt sich derzeit ein maximaler Zuschuss von 22.400 Euro. Ab dem 1. Februar 2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus auf 12 Prozent. Gleichzeitig sinkt auch der Förderhöchstbetrag schrittweise. Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.
Kamin- und Pelletöfen als Ergänzung zur Wärmepumpe
Bereits ein klassischer Kaminofen ergänzt die Wärmepumpe und heizt das Wohnzimmer. Soll die Wärme auch in anderen Räumen genutzt werden, bietet sich ein wasserführender Kamin- oder Pelletofen an. Beide geben einen Teil der Energie an das zentrale Heizsystem ab und sorgen so auch für warme Räume und heißes Wasser in Küche und Bad. Während der Kaminofen von Hand mit Scheitholz befeuert wird, gelangen die Holzpellets beim Pelletofen automatisch aus einem integrierten Vorratsbehälter in den Brennraum.
Ein weiterer Vorteil des wasserführenden Pelletofens: Er kann unter bestimmten Voraussetzungen in die staatliche Heizungsförderung einbezogen werden, wenn das Gerät die technischen Förderanforderungen erfüllt und fachgerecht in das Heizsystem eingebunden wird.
Mehr Wissen über hybride Wärme
Welche Kombination zum eigenen Haus passt, hängt vom Wärmebedarf, der vorhandenen Heiztechnik und den persönlichen Wünschen ab. ORANIER, deutscher Hersteller moderner Heiztechnik, bietet dazu den „Ratgeber für Hybride Wärme – Wärmepumpe + Kamin- oder Pelletofen“ an. Er erläutert die verschiedenen Möglichkeiten und gibt Hinweise zur Planung. Der Ratgeber kann direkt bei ORANIER bezogen werden. Ergänzende Informationen zu Technik und Förderung stehen unter www.hybride-waerme.de bereit.
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