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Stegemann: Mit staatlichen digitalen Plattformen Innovationen in der Landwirtschaft vorantreiben / Landwirtschaft 4.0 ermöglicht mehr Tierwohl und einen besseren Schutz der Umwelt





Am heutigen Dienstag hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Abschlussbericht der Machbarkeitsstudie des Fraunhofer-Instituts zu staatlichen digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft bekanntgegeben. Dazu erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Albert Stegemann:

„Der Abschlussbericht ist ein Meilenstein für die weitere Digitalisierung der Landwirtschaft in Deutschland. Erstmals werden umfassend die Chancen von staatlichen digitalen Datenplattformen in der Landwirtschaft wissenschaftlich bewertet und konkrete Lösungswege aufgezeigt.

Wir freuen uns sehr, dass Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner noch vor dem Jahreswechsel den Bericht vorgelegt hat. Denn die Studie des Fraunhofer-Instituts hatten die Koalitionsfraktionen in einem Bundestagsantrag erbeten, um eine fundierte wissenschaftliche Grundlage für einen erneuten Digitalisierungsschub im Agrarsektor zu erhalten. Jetzt geht es darum, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zügig umzusetzen. Die Digitalisierung bietet exzellente Möglichkeiten, um eine besonders ressourcenschonende, gesellschaftlich akzeptierte und ökonomisch tragfähige Landwirtschaft zu betreiben – ob auf dem Acker oder im Stall. Eine Präzisionslandwirtschaft 4.0 ermöglicht es Landwirten beispielsweise, über digitale Sensorik die Gesundheit ihrer Tiere zu messen und das Tierwohl zu stärken. Ackerbauern können mithilfe digitaler Lösungen die Bewässerung von Pflanzen oder den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln punktgenau und besonders sparsam steuern.

Bemerkenswert ist, dass die Autorinnen und Autoren der Studie die Datenhoheit und Datensouveränität der Landwirte bekräftigen. Nur wenn unsere Landwirte die Verfügungsgewalt über ihre Daten behalten und Dritte diese Daten nicht unbefugt verwenden dürfen, werden wir die Akzeptanz für modernsten Datenaustausch im Agrarsektor sichern und Nutzen für uns alle daraus ziehen können.“

Hintergrund:

Mit ihrem Antrag „Chancen der Digitalisierung nutzen – offener Zugang und standardisierte Datenformate für eine zukunftsfähige Landwirtschaft 4.0“ haben die Koalitionsfraktionen im vergangenen Jahr die Bundesregierung aufgefordert, im Rahmen eines Forschungsvorhabens ein Konzept zur Nutzung von digitalen Agrarplattformen zu erarbeiten.

Nach öffentlicher Ausschreibung durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) – im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) – wurde das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern zusammen mit seinen Unterauftragnehmern als neutrale Stelle mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie zu möglichen staatlichen digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft beauftragt.

Ziel der Studie ist es, den Akteuren der deutschen Agrarpolitik wissenschaftlich fundierte Informationen und technische Konzepte an die Hand zu geben, die als Entscheidungsgrundlage für zukünftige Aktivitäten genutzt werden können. Konkret geht es um die Fragen, ob die Landwirtschaft in Deutschland eine staatliche Datenplattform braucht, welche Daten relevant sind und wie die Plattform technisch aufgebaut sein müsste.

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Erstellt von an 22. Dez 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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