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Grüne Weihnachten – Umweltfreundliche Tipps vom Umweltbundesamt (AUDIO)





Anmoderationsvorschlag: Weihnachten ist das Fest der Familie. Endlich mal wieder im Kreise der Liebsten ein paar schöne Tage verbringen und die ganzen Sorgen hinter sich lassen: Darauf freuen sich in diesem von Corona geprägten Jahr viele. Wer möchte, kann aber trotzdem auch an den Feiertagen an die Umwelt denken. Wie, das verrät Ihnen jetzt Laura Schoen vom Umweltbundesamt (UBA), hallo.

Begrüßung: „Hallo!“ 1. Frau Schoen, in Deutschland werden jedes Jahr rund 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Worauf sollte man beim Kauf achten, wenn man die Umwelt schonen möchte?

O-Ton 1 (Laura Schoen, 22 Sek.): „Am umweltschonendsten sind Bäume, die natürlich und im Wald gewachsen sind – und am liebsten direkt aus der Region aus heimischen Wäldern. Da kann man einfach mal vor Ort recherchieren. Viele Waldbesitzer, Förster oder auch BUND-Gruppen bieten solche Bäume an, und die kann man auch oft gemeinsam schlagen gehen. Das ist ja auch ein schönes Erlebnis, zusammen mit Familie oder mit Freunden. Und ansonsten empfehlen wir Bäume von Öko-Plantagen.“

2. Echte oder elektrische Kerzen: Welche sind besser?

O-Ton 2 (Laura Schoen, 28 Sek.): „Das ist natürlich auch so ein bisschen eine Geschmackssache. Echte Kerzen brauchen keinen Strom, das ist ein Plus aus Umweltsicht. Aber beim Abbrennen entstehen zum Beispiel Stickoxide oder Ruß, beides potenziell gesundheitsschädlich. Deshalb regelmäßig ordentlich durchlüften. Wenn es elektrische Kerzen sein sollen, dann am besten LED-Lämpchen kaufen, die halten erstens länger und fressen zweitens auch nicht so viel Strom. Und, ganz simpel, nachts Beleuchtung auch mal ausschalten, sieht dann auch im Zweifel eh keiner.“

3. In einem Sketch des großartigen Komikers Loriot heißt es „Früher war mehr Lametta!“ Wie traurig sind Sie über das Verschwinden des Lamettas?

O-Ton 3 (Laura Schoen, 20 Sek.): „Ja, klar, das Kind in mir ist natürlich auch ein bisschen traurig darüber, ich hab da auch schöne Erinnerungen dran. Aber aus Umweltsicht geht das schwere Stanniol-Lametta leider echt gar nicht, denn da ist Blei drin – und Blei ist giftig. Aber es muss ja auch nicht immer Lametta sein, es gibt ja auch schöne Alternativen: Schmuck aus Stroh, Glas oder Holz, oder auch zum Beispiel selbstgebastelte Papiersterne können ja auch schön sein.“

4. Und was empfehlen Sie beim Thema „Geschenkpapier“?

O-Ton 4 (Laura Schoen, 23 Sek.): „Auch der Geschenkpapierberg unterm Baum macht Spaß, ganz klar. Hier kommt es dann halt auch darauf an, wie die Geschenke verpackt sind. Kunststoff-, Metallfolien, beschichtete Papiere sind aus Umweltsicht nicht so gut. Besser ist hier recyceltes Geschenkpapier oder auch das klassische braune Packpapier. Und man kann ja auch mal kreativ werden: Geschenke zum Beispiel in ein Küchenhandtuch verpacken, altes Zeitungspapier mit einer schönen Schleife verziert, auch daraus lässt sich ein schöner Geschenkpapierberg bauen.“

5. Sehr beliebt an Weihnachten sind Duft- und Lampenöle oder ein stimmungsvolles Kaminfeuer. Was ist da wichtig, wenn man Umwelt und Klima schonen möchte?

O-Ton 5 (Laura Schoen, 28 Sek.): „Fakt ist natürlich: Wenn etwas verbrannt wird, dann entstehen Schadstoffe. Das ist egal, was da verbrannt wird. Das gilt natürlich dann auch für Duftöle und auch für Kaminfeuer. Deshalb dann regelmäßig gut durchlüften. Und fürs Kaminfeuer am besten naturbelassenes Holz aus heimischem Anbau nehmen. Möglichst kein behandeltes Holz, da können beim Verbrennen echt hochgiftige Stoffe entstehen – und die will niemand in der Wohnung haben. Aber wenn es richtig verwendet wird, dann ist Holz ein durchaus umweltgerechter Brennstoff – und gemütlich ist so ein schönes Kaminfeuer natürlich auch.“

Laura Schoen vom Umweltbundesamt (UBA) mit Tipps für ein umweltfreundliches Weihnachtsfest. Besten Dank dafür!

Verabschiedung: „Sehr gerne – und auch schöne Feiertage!“

Abmoderationsvorschlag: Alle Tipps zum Nachlesen gibt–s im Netz auf der Webseite des UBA unter http://www.umweltbundesamt.de/weihnachten .

Pressekontakt:

Felix Poetschke
Pressesprecher

Referat „Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Internet“

Umweltbundesamt
Wörlitzer Platz 1
06844 Dessau-Roßlau

Telefon: +49 (0)340 2103 2675
mailto:felix.poetschke@uba.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/127602/4783728
OTS: UBA – Umweltbundesamt

Original-Content von: UBA – Umweltbundesamt, übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 7. Dez 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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