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Geplante Regelung von Umweltministerin Schulze gegen to-go-Müll: Deutsche Umwelthilfe fordert Mehrwegquote und Einwegabgabe statt reiner Angebotspflicht





Bundesumweltministerin Svenja Schulze will unter anderem Cafés und Restaurants, die ihre Waren zum Mitnehmen verkaufen, dazu verpflichten, auch Mehrweg-Becher und Essens-Behälter anzubieten. Das hat die Ministerin heute angekündigt. Ein entsprechender Entwurf zur Überarbeitung des Verpackungsgesetzes liegt seit gestern vor. So soll laut Schulze unnötiger Müll vermieden werden. Die Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Barbara Metz kommentiert die geplante Regelung wie folgt:

“Es ist ein erster richtiger Schritt, Fast-Food-Ketten und Kaffeeverkaufsstellen zu verpflichten, wiederverwendbare Mehrweg-Becher und Essensboxen für to-go-Lebensmittel anzubieten. Aber er reicht nicht aus. Bereits heute bieten große Kaffeehäuser Mehrwegbecher an, allerdings oft als reine Alibilösungen, die kaum gefördert und gezielt klein gehalten werden. Damit die während der Corona-Krise nochmals gestiegenen to-go-Abfallmengen wirklich reduziert werden, braucht es eine verbindliche Mehrwegquote oder ein ambitioniertes Vermeidungsziel. Nur so kann sichergestellt werden, dass Mehrwegbecher auch wirklich in der Breite Anwendung finden. Zudem müssen die negativen Umweltauswirkungen von Einwegbechern durch eine Abgabe im Preis spürbar werden. Wenn Mehrweg für die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher Standard werden soll, muss Einweg deutlich teurer sein.”

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0170 7686923, metz@duh.de

Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft
030 2400867-43, 0151 18256692, fischer@duh.de

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OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.

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Erstellt von an 20. Nov 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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