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Eurelectric fordert eine „Elektrifizierungsstrategie“, für das Elektro-Jahrzehnt





Die Europäische Kommission muss dringend eine integrierte „Elektrifizierungsstrategie“ entwickeln und umsetzen, um das volle Potenzial einer umfassenden Einführung von sauberem Strom zu erschließen. Diese Forderung steht im Mittelpunkt der heute veröffentlichten politischen Empfehlungen von Eurelectric für eine Elektrische Dekade (https://powersummit2021.eurelectric.org/electric-decade/), zusammen mit einer Analyse der Vorteile, die sich aus der Massenelektrifizierung ergeben.

Die Dringlichkeit ist entscheidend. Die beschleunigte Elektrifizierung ist der Schlüssel zur Dekarbonisierung Europas. Bis 2030 prognostiziert die Europäische Kommission einen Anstieg des Stromanteils am Endenergieverbrauch von heute 23 % auf 30 %, bevor er im Jahr 2050 mindestens 50 % erreichen soll. Um dies zu erreichen, sind entschlossene politische Maßnahmen erforderlich.

Kristian Ruby, Generalsekretär von Eurelectric, sagt dazu:

„Die Elektrifizierung ist entscheidend für eine erfolgreiche, gut koordinierte saubere Energiewende. Wir brauchen eine allumfassende Elektrifizierungsstrategie, welche die Emissionen jener Sektoren effektiv und optimal reduziert, die noch auf fossile Brennstoffe angewiesen sind: Verkehr, Heizung und Industrie. Deshalb fordern wir die Kommission auf, diese Strategie im Rahmen der –Fit for 55—Diskussionen voranzutreiben und zu entwickeln.“

Die von uns geforderte Strategie sollte die Weichen für die Elektrifizierung wie folgt stellen:

– die direkte und indirekte Elektrifizierung in den Vordergrund stellen, um die Dekarbonisierung voranzutreiben und die Regulierung zur Elektrifizierung der Endverbrauchssektoren zu straffen,;
– Steuern und Abgaben auf Strom senken, um gleiche Wettbewerbsbedingungen mit anderen Energieträgern zu schaffen und die Kunden in die Lage zu versetzen, das Null-Emissionsziel zu erreichen.
– das Stromsystem modernisieren, um die Flexibilität elektrifizierter Sektoren zu ermöglichen.
– die Infrastruktur stärken: Genehmigungsverfahren für neue Stromkapazitäten vereinfachen; Sicherstellen, Aufladeinfrastruktur in Gebäuden schaffen; Investitionen in Verteilungsnetze freisetzen.

Die 2020er Jahre sind das Elektro-Jahrzehnt – die zehn Jahre, in denen die Elektrizität neue, branchenübergreifende Ökosysteme zur Umsetzung der Energiewende prägen wird. Es nutzt die Kraft moderner, klimaneutraler und elektrifizierter Technologien, die auch die wachsende Kundennachfrage widerspiegeln: E-Mobilität, elektrische Wärmepumpen und erneuerbare Energien.

Die schnelle Ausbreitung elektrischer Technologien wird ihre Vorteile voll ausschöpfen, einschlie?lich einer dekarbonisierten Zukunft dank größerer Systemeffizienz; einer besseren Koordinierung zwischen Kunden und Lieferanten; einer grüneren Wirtschaft mit Millionen neuer Arbeitsplätze; saubererer Luft und 24 Mrd. Euro Einsparungen im Gesundheitsbereich; einer geringeren Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten und 107 Mrd. Euro Einsparungen jährlich.

Eurelectric vertritt die Interessen der europäischen Stromwirtschaft und fördert die Vorteile der Elektrifizierung. Es spricht für 3.500 Unternehmen, die in der Energieerzeugung, -verteilung und -versorgung tätig sind, 970.000 Menschen direkt beschäftigen und einen Umsatz von 627 Mrd. Euro erwirtschaften.

Original-Content von: Eurelectric, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1904100

Erstellt von an 25. Mai 2021. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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