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AWO-Kita Schäferkamp sucht Schuhspender in Buxtehude





„Wir haben alle Eltern durch Aushänge und Infozettel in den Fächern der Kinder über die Aktion informiert“, berichtet Corinna Marquardt, die selbst zwei Kinder in der Einrichtung hat, von denen eines jetzt nach den Ferien in die Schule kommt. „Zudem haben wir die Eltern ermutigt, die Aktion auch in ihrem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis publik zu machen“, so die 2. Vorsitzende des Fördervereins der AWO-Kita Schäferkamp in Buxtehude weiter. Frau Marquardt war es, die die Aktion SHUUZ für die Kita entdeckt hat. Auf Facebook ist sie auf das deutschlandweite Sammel- und Fundraisingprojekt aufmerksam geworden, hat sich ausführlich über den Background sowie die Teilnahmebedingungen informiert, das Projekt schließlich bei der Fördervereinssitzung vorgestellt und somit dafür gesorgt, dass die Kita im Mai 2018 mit ihrer eigenen Schuhsammlung starten konnte.

In der Kita wurde eine große Sammelbox platziert, die seitdem ständig befüllt wird. Einzelne Eltern haben zusätzliche Sammelbehälter in ihren Sportvereinen aufgestellt. Ein Aufruf in einer Buxtehude-Gruppe auf Facebook sorgte zudem dafür, dass auch Fremde ihre Schuhe für die Kita spendeten. Da die Einrichtung mit zwei Gruppen und 45 Kindern allerdings sehr klein ist, reicht der Erlös der eigenen Maßnahmen noch nicht, um das Ziel, das mit dem Spendenerlös realisiert werden soll, zu erreichen. „Unsere Kinder fahren jeden zweiten Mittwoch in den nächstgelegenen Wald, um dort Natur, Tiere und Pflanzen hautnah zu erleben“, erklärt Marquardt. Für die Fahrten von der Kita zum Wald und zurück, wird ein Bus von den örtlichen Verkehrsbetrieben gechartert, der Kosten von rund 1.500 Euro pro Jahr verursacht. „Um diese Summe mit dem Erlös der Schuhe zu stemmen, ist es notwendig, dass wir weitere Unterstützer finden, die für uns Sammelboxen in ihrem Geschäft oder Unternehmen aufstellen“, erklärt Marquardt.

An dem Projekt SHUUZ nehmen seit 2011 deutschlandweit bereits über 16.000 Sammelstellen teil, die zusammen fast eine Million Euro Erlös gesammelt haben. Genau wie bei vergleichbaren, auch karitativen Sammelsystemen, werden die Schuhe bei SHUUZ an Kleinhändler in anderen Ländern verkauft, wo sie eine neue Wertschöpfungskette bilden und tausende Arbeitsplätze sichern. SHUUZ unterscheidet sich allerdings mit hohen Auszahlungen an die Sammler und einer durchgehend transparenten Herangehensweise von nahezu allen Konkurrenten. „Auf jeden Fall würden wir SHUUZ auch anderen Einrichtungen weiterempfehlen. Es ist eine völlig unkomplizierte Möglichkeit Spenden für den eigenen Förderverein zu sammeln und an vielen Stellen Gutes zu tun“, resümiert Corinna Marquardt.

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Erstellt von an 6. Aug 2019. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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