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Wilde Nachbarn Wolf, Luchs, Bär und wir / Europaweite Videokampagne “Stories of Coexistence” erzählt vom Zusammenleben mit großen Beutegreifern





Ein Bär ist regelmäßig zu Besuch, Wölfe und Luchse sind wieder in
größerer Zahl in deutschen Landschaften heimisch. Ob in den Mittelgebirgen, im
landwirtschaftlich genutzten Flachland oder in den Wäldern – ihre Anwesenheit
sorgt für Veränderung und oftmals auch für Ärger. Mit über 30 Videos aus ganz
Europa zeigt das Projekt LIFE EuroLargeCarnivores nun, wie das Zusammenleben
gelingen kann. “In zahlreichen Ländern stehen Menschen vor ähnlichen
Herausforderungen und viele von ihnen haben gute Lösungen für ein erfolgreiches
Neben- oder sogar Miteinander gefunden. Wir lassen sie selbst zu Wort kommen und
erklären, wie sie mit den neuen alten wilden Nachbarn umgehen,” fasst der
Projektleiter Moritz Klose den Inhalt der Kampagne zusammen.

So berichtet in einem Video beispielsweise ein ehemaliger Luchsjäger aus der
Slowakei, wie er heute die Wissenschaft unterstützt. Ein Käsehersteller aus den
Pyrenäen erzählt, warum der Bär seinen Käse wertvoll macht. Und der deutsche
Tierhalter Swen Keller zeigt, wie er seine Kälber vor dem Wolf schützt. Die
Filme nehmen die Zuschauer mit in die abgelegenen Regionen Europas und in den
Alltag der Menschen, die Wölfen, Luchsen und Bären sowie dem Vielfraß jederzeit
begegnen können. Vor allem Schäfer und Hirten und ihre Familien berichten, wie
sie ihre Nutztiere mit traditionellen und modernen Technologien schützen und
wirtschaftlich erfolgreich bleiben.

Die “Stories of Coexistence” sind auch ein Aufruf zu einer besseren
Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und über Grenzen hinweg, wie Moritz
Klose ergänzt: “Ob Stadtkind, Jäger, Politikerin, Landwirt, Tierhalterin,
Journalist oder Dorfbewohner: Die Geschichten laden alle gleichermaßen ein, sich
selbst ein Bild zu machen und inspirieren zu lassen. Natürlich stellt uns die
Rückkehr der großen Beutegreifer vor neue Herausforderungen – diese sind aber
lösbar und zudem eine Chance für einen stärkeren Dialog zwischen Menschen aus
der Stadt und auf dem Land genauso wie innerhalb Europas.”

Die Videos wurden in zwölf Ländern gedreht: Norwegen, Finnland, Deutschland,
Polen, Österreich, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Rumänien, Slowakei
und Ungarn. Sie stehen alle auf dem Youtube-Kanal des Projekts bereit und werden
ab dem 11. Februar auf den Social-Media-Kanälen der Projektpartner in 16 Ländern
geteilt. Bei Interesse können die Videos auch als Videodateien bereitgestellt
werden.

Weitere Informationen und ausgewählte Videos: – Youtube-Kanal:
https://bit.ly/2U8bQfc – Ein ehemaliger Luchsjäger erzählt, Slowakei:
https://bit.ly/2RZV52Z – Wie der Bär auf den Käse kommt, Frankreich:
https://bit.ly/37EGd0H – Hunde, die besten Freunde der Tierhalter, Deutschland:
https://bit.ly/2REPe4x

Informationen zum Projekt LIFE EuroLargeCarnivores: In einigen europäischen
Gegenden leben sie seit Jahrhunderten, in andere Länder kehren sie derzeit
zurück: geschützte Beutegreifer wie Braunbär, Wolf, Luchs und Vielfraß. Das von
der EU geförderte Projekt LIFE EuroLargeCarnivores setzt sich dafür ein, die
gemeinsamen Lebensräume von Wildtieren und Menschen unter Berücksichtigung aller
Interessen zu gestalten. Dafür vernetzen sich mehr als 16 Länder, bündeln das
vorhandene Wissen und tauschen sich grenzübergreifend aus. 16 Partner unter
Koordinierung des WWF Deutschland kooperieren mit zahlreichen Verbänden,
Organisationen und Institutionen, um Konflikte in verschiedenen Regionen zu
reduzieren und bestehende Ansätze europaweit bekannt zu machen.

Pressekontakt:

WWF World Wide Fund For Nature
Wiebke Elbe
Telefon: +49 (0)30 311 777 219
E-Mail: Wiebke.Elbe@wwf.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6638/4517172
OTS: WWF World Wide Fund For Nature

Original-Content von: WWF World Wide Fund For Nature, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1791999

Erstellt von an 11. Feb 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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