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Kommunaler Klimaschutz von höchster Qualität





Die Stadt Schwäbisch Hall hat 2019 den Gold-Status beim European-Energy-Award erreicht. Am 13. Februar 2020 findet die Ehrung durch den baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller statt. Einen Beitrag zur Auszeichnung der Stadt haben auch die Stadtwerke Schwäbisch Hall geleistet, indem das Unternehmen unter anderem das Ziel erreicht hat, 100 Prozent des im Netzgebiet verbrauchten Stroms regenerativ in der Region und mit eigenen Anlagen auch überregional zu erzeugen. Dazu trägt auch der Haller Wärmeverbund bei.

Die Stadt Schwäbisch Hall hat im vergangenen Jahr den Gold-Status und damit die höchste Qualitätsstufe beim European-Energy-Award erreicht. Der Award ist ein internationales Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz. Das Instrument unterstützt zahlreiche Städte sowie Gemeinden in Europa auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz und hilft, lokale Potenziale zu erkennen und zu nutzen.

Die Zertifizierung findet alle vier Jahre statt. Nach der ersten Teilnahme von Schwäbisch Hall im Jahr 2015 hatte die Stadt den Gold-Status noch knapp verpasst. 2019 wurde die Hürde der 75-prozentigen Zielerreichung geknackt.

Damit gehört Schwäbisch Hall zu einer von nur 42 Kommunen in Deutschland, die die höchste Stufe erreicht haben. Mitte Oktober vergangenen Jahres nahm der städtische Energiebeauftragte Heiner Schwarz-Leuser die Auszeichnung entgegen. Am 13. Februar 2020 wird der Umweltminister Baden-Württembergs, Franz Untersteller, alle Kommunen aus dem Südwesten mit Goldstatus in Schwäbisch Hall ehren.

Großen Anteil bei der Versorgung

Einer von sechs geprüften Bereichen im Rahmen der Zertifizierung ist die Versorgung. Großen Anteil für das gute Abschneiden in diesem Segment haben die Stadtwerke Schwäbisch Hall. Gemeinsam mit der Stadt und umliegenden Kommunen hat der Haller Energieversorger das Ziel ausgegeben, den Strom- und Wärmebedarf zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen zu decken. Im Strombereich wurde das Ziel bereits 2018 erreicht, für den Wärmebereich ist das Jahr 2035 angepeilt.

Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet der Haller Wärmeverbund. Im Verbund kommen Wärmespeicher zum Einsatz, sodass Wärmeverbrauch und -erzeugung zeitlich unabhängig voneinander stattfinden. Daher können die erneuerbaren Energiequellen (BHKW, Windkraft- und Fotovoltaikanlagen sowie Wasserkraftwerke) jederzeit den erzeugten Strom ins Netz einspeisen. ?Die regenerativen Anlagen entfalten bei uns ihr volles Potenzial?, erklärt Gebhard Gentner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schwäbisch Hall.

Die Stadtwerke Schwäbisch Hall gratulieren der Stadt zum European-Energy-Award in Gold und freuen sich, dass die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Versorgungsunternehmen dazu geführt hat, dass in Schwäbisch Hall kommunaler Klimaschutz nach internationalen Standards gelingt.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1791928

Erstellt von an 11. Feb 2020. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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