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Wie Digitalisierung das Klima schützt





Enge-Sande, im Dezember 2020 – Im August dieses Jahres feierte Windcloud eine Weltpremiere: Das erste Rechenzentrum, das im laufenden Betrieb CO2 abbaut, ging in Schleswig-Holstein an den Start. Die Kombination aus einer 100% grünen Stromversorgung mit unmittelbarer Nutzung der Abwärme für den Betrieb einer auf dem Dach installierten Algenfarm ist ein bislang einzigartiges Projekt. Bereits im kommenden Jahr plant Windcloud eine Erweiterung.

„Wir wollen die Digitalisierung künftig aktiv für den Klimaschutz arbeiten lassen. Daher freuen wir uns sehr, dass wir unsere Pilotanlage in 2020 trotz der pandemiebedingten Einschränkungen wie geplant einweihen konnten“, sagt Wilfried Ritter, Geschäftsführer von Windcloud. „Das ist nicht zuletzt Partnern wie Novagreen, mit denen wir die Algenfarm betreiben, und unseren technischen Projektpartnern wie der Dierck-Gruppe zu verdanken.“

Die Colocation-, Housing- und Cloud-Lösungen von Windcloud sind nicht nur nachhaltig, sie erfüllen auch höchste Sicherheitsstandards und sind dank günstiger Strompreise wirtschaftlich. Damit erweitert sich auch der Kundenkreis. Unter anderem konnten in diesem Jahr die Husumer Stadtwerke, das Unternehmen ABOwind und die Versicherungsvermittlung Baltic Finance als Neukunden begrüßt werden. Auch aus der Politik gab es positives Feedback. So wird das CO2-freie Rechenzentrum vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein auf der Website der-echte-norden.info als Beispiel für nachhaltige und wirtschaftliche Digitalisierung aufgeführt. Auch der Grünen-Politiker Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein, stellte bei einem Ortstermin fest: „Windcloud ist ein hervorragendes Green-IT Projekt, das zeigt, wie wir dem steigenden Energiebedarf durch die Digitalisierung nachhaltig begegnen können.“

Auf dem Gelände des grünen Gewerbeparks GreenTec Campus in Enge-Sand und in Bramstedtlund will Windcloud sein digital-industrielles Ökosystem in den kommenden Jahren im großen Stil ausbauen. Künftig sollen die bestehenden Bunker auf den ehemaligen Militärstandorten für Rechenzentren und die dazwischen liegenden Grünflächen für landwirtschaftliche Projekte verwendet werden, bei denen die Abwärme der IT-Anlagen unmittelbar genutzt wird. Die Energieversorgung soll in naher Zukunft durch ein versorgerunabhängiges Arealnetz erfolgen, wodurch sich der ohnehin günstige Strompreis von 19 Cent/kWh weiter reduzieren soll.

Wilfried Ritter freut sich nach dem gelungenen Start auf den weiteren Ausbau, denn: „Unser Pilotprojekt zeigt auf überschaubarer Fläche, dass sich Digitalisierung, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz vereinen lassen. Das positive Feedback unserer Kunden und Partner bestätigt uns darin, unsere Vision einer CO2-freien digitalen Infrastruktur für europäische Industrien zielstrebig weiter zu verfolgen.“

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1870037

Erstellt von an 21. Dez 2020. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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