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Proindex Capital AG: Mate verantwortlich für die Abholzung des Regenwaldes





Suhl, 11.11.2019. „In Paraguay sehen die von Abholzung betroffenen ländlichen Gemeinden Macht und Profit in einem beliebten Getränk. Das südamerikanische Getränk Mate hat in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt und wurde in die ganze Welt exportiert“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG. Umweltorganisationen wie WWF sind längst auf den fatalen Trend aufmerksam geworden.

„Der atlantische Wald, ein riesiger Waldstreifen mit reichlich Wasser und Artenvielfalt, bedeckte einst einen Großteil des östlichen Südamerikas. Doch nach drei Jahrzehnten massiver Entwaldung, um eine intensive Sojabohnenproduktion und Viehzucht zu ermöglichen, wurde dieser riesige Tropenwald dezimiert. Wie im Amazonasgebiet haben Brände allein seit Juli diesen Jahres, erhebliche Schäden angerichtet. Von den mehr als 20 Millionen Hektar, die einst in Ostparaguay gewachsen waren, sind nur noch 2 Millionen Hektar Atlantikwald übrig“, mahnt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Yerba Mate ist ein äußerst beliebtes Blatt, das in Paraguay, Uruguay und Argentinien getrocknet, wie Tee durchtränkt und heiß oder kalt getrunken wird. Mate, wie die Infusion genannt wird, ist in diesem Teil Südamerikas ein essentielles Stimulans und soziales Schmiermittel. Das liegt daran, dass Mate ist reich an Koffein ist. Der Nahe Osten und Europa sind wichtige Exportmärkte geworden und Mate hat sich als wahres Superfood etabliert. Doch trotz der wachsenden weltweiten Popularität hat diese Form der Mate-Produktion den Einheimischen in Paraguay im Allgemeinen wenig Nutzen gebracht. Die meisten Blätter werden von schlecht bezahlten Wanderarbeitern geerntet und von Unternehmen verarbeitet, die nur bescheidene Gebühren für den Zugang zu den Gemeinden zahlen, in denen der Partner wächst“, kritisiert Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG außerdem.

Alternativ wünscht sich Jelinek eine verlässliche Bio-Zertifizierung sowie eine umweltfreundliche Abwicklung. „Für andere ländliche Gemeinden in Südamerika, die vor ähnlichen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen stehen, könnte dieses paraguayische Experiment ein Vorbild sein“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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Erstellt von an 11. Nov 2019. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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