Nicola Mining meldet Wiedereröffnung der Portale 1 und 2 in der Silbermine Treasure Mountain und beabsichtigt eine Wiederaufnahme des Betriebs im Jahr 2027

Nicola Mining Inc. (NASDAQ: NICM) (TSX.V: NIM)(FWB: HLIA) (das„Unternehmen“oder„Nicola“) freut sich, die Ergebnisse einer unabhängigen untertägigen Inspektion und Faktenbewertung in der unternehmenseigenen Silbermine Treasure Mountain (Genehmigung M-239) bekannt zu geben. Die Mine befindet sich rund 30 Kilometer nordöstlich der Stadt Hope in British Columbia. Der Beweggrund für die untertägige Inspektion liegt in der Absicht des Unternehmens, die Mine im Jahr 2027 wiederzueröffnen.

Nicola beauftragte die unabhängige kanadische Planungs- und Beratungsfirma McElhanney Ltd. („McElhanney“) mit der Durchführung der ersten Phase einer Evaluierung in Zusammenhang mit der geplanten Wiederinbetriebnahme des historischen Silber-Blei-Zink-Untertagebaubetriebs. Ziel dieser Bewertung war es, grundlegende Einblicke in den Zustand der vorhandenen untertägigen Abbaubereiche, der Zugänge und der Infrastruktur zu gewinnen.

Die Inspektion ergab, dass Treasure Mountain nach rund 13 Jahren Stillstand ganz allgemein in einem besseren Zustand ist als erwartet, weshalb der Zeitpunkt einer möglichen Wiederaufnahme der Bergbauaktivitäten vorverlegt werden könnte.

Beide Hauptportale sind nach wie vor zugänglich, wesentliche Teile der unterirdischen Erschließungsbereiche stehen offen, die natürliche Belüftung funktioniert und ein Großteil der historischen unterirdischen Infrastruktur ist erhalten geblieben. Vor allem aber wurden keine Umstände festgestellt, die gegen die Überführung des Projekts in die nächste Evaluierungsphase sprechen würden.

Wichtigste Erkenntnisse

Bei der am 27. Juli 2026 durchgeführten Inspektion wurden sowohl Portal 1 (Sohle 1) als auch Portal 2 (Sohle 2) sowie die untertägigen Abbaustätten und die obertägige Infrastruktur begutachtet. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

–          Der Zugang über beide Portale in den Stollen ist nach wie vor gegeben, die Hinweise auf Erdrutsche oder Verschüttungen sind minimal. Die Zufahrtsstraßen waren mit einem handelsüblichen Pick-up befahrbar.

–          Innerhalb der begutachteten Bereiche wurden keine überfluteten Grubenbaue oder größere unzugängliche Einsturzzonen festgestellt, und die atmosphärischen Bedingungen waren während der gesamten Inspektion angemessen.

–          Umfangreiche bestehende untertägige Anlagen sind weiterhin zugänglich, darunter Zugangsstollen, Querstollen, historische Kammern, Steigschächte, Förderstellen, Diamantbohrplätze, Rückförderungsstationen und Sumpfanlagen.

–          Die meisten bestehenden Gebirgssicherungsanlagen waren augenscheinlich in funktionstüchtigem Zustand. Allerdings sind stellenweise Sanierungs- und Abschlagarbeiten sowie eine Erneuerung der Stützmittel erforderlich, insbesondere in der Nähe des Stolleneingangs bzw. Portals 2.

–          Die natürliche Belüftung ist im Bereich der Mine weitgehend vorhanden, es wurde ein starker Luftstrom durch die verbundenen Schächte festgestellt.

–          Druckluftleitungen, Wasserleitungen und Teile der Stromversorgung sind in den zugänglichen Grubenbauen nach wie vor vorhanden; diese Systeme müssen allerdings vor der Wiederinbetriebnahme überprüft und gegebenenfalls ersetzt oder modernisiert werden.

Bereits erschlossene Bereiche eröffnen Chancen für die Exploration

Im Rahmen der Bewertung stieß man zudem auf mehrere Strukturen, die sich für Nicola im Zuge der weiteren Evaluierung von Treasure Mountain als vielversprechend erweisen könnten.

Darüber hinaus wurde in einem Querschlag unweit des Portals auf Sohle 1 eine erhebliche Menge an gebrochenem Material festgestellt. Aus Sicht von McElhanney könnte es sich dabei um Brucherz aus den früheren Abbau- bzw. Erschließungsarbeiten handeln. Nachdem ein sicherer Zugang geschaffen wurde, will Nicola repräsentative Proben aus dem Material entnehmen und analysieren. Sollte sich eine Mineralisierung bestätigen, könnte sich hier im Rahmen der zukünftigen Wiederinbetriebnahme eine leicht zugängliche Quelle für den Abbau von Verarbeitungsmaterial anbieten.

Außerdem kam man zu dem Schluss, dass die Kombination aus zugänglichen untertägigen Bohrstationen, teilweise erschlossenen Strecken, potenziell unverarbeitetem Material und noch nicht erkundeten Bereichen darauf hindeutet, dass innerhalb der aktuell zugänglichen Grubenbaue nach wie vor Explorationspotenzial gegeben ist.

Wiederinbetriebnahme in Etappen wird angepeilt

Die Ergebnisse der Bewertung legen einen klaren technischen Kurs für Nicolas weitere Evaluierung der Silbermine Treasure Mountain fest. Die nächste Phase umfasst voraussichtlich eine detaillierte Bewertung der geotechnischen Rahmenbedingungen und Sanierung, gefolgt von der Vermessung und Kartierung der untertägigen Grubenbaue. Anschließend gleicht Nicola die aktualisierten Messdaten mit historischen Minenplänen, Geomodellen und Aufzeichnungen zur Produktion ab, um vorrangige Bereiche für die Exploration und potenzielle Abbaubereiche festzulegen.

Diese Arbeiten bilden die Grundlage für die Abbau- und Belüftungsplanung, die Sanierung sowie die Wiederaufnahme der Erzgewinnung. Erste Empfehlungen konzentrieren sich auf die Sanierungsausgaben in Bereichen mit dem größten wirtschaftlichen Wertpotenzial und unterstützen so eine etappenweise und kosteneffiziente Strategie zur Wiederinbetriebnahme der Mine.

Peter Espig, Chief Executive Officer von Nicola Mining, erklärt:

„Die Erkenntnisse bieten einen vielversprechenden Ausgangspunkt für unsere Bewertung der Wiederinbetriebnahme von Treasure Mountain. Nach rund 13 Jahren Stillstand sind beide Portale nach wie vor zugänglich, wesentliche Teile der unterirdischen Erschließungsbereiche stehen noch offen, die natürliche Belüftung funktioniert auch noch und ein Großteil der historischen Infrastruktur ist erhalten geblieben.

„Interessant sind auch die vorhandenen untertägigen Bohrstationen und teilweise erschlossenen Grubenbaue. Sie könnten Nicola ermöglichen, die Exploration voranzutreiben und gleichzeitig die von früheren Betreibern geleistete Arbeit zu nutzen. Unsere Zielsetzung ist ein methodisches Vorgehen: Zunächst schaffen wir einen sicheren Zugang und machen uns ein genaues Bild von den vorhandenen Grubenbauen. Anschließend nehmen wir die Bergbauarbeiten auf den Sohlen 1 und 2 wieder auf, bevor wir mit der Exploration beginnen.

Treasure Mountain ist nicht nur ein Explorationskonzept, sondern ein bestehendes Untertagebergwerk, in dem in der Vergangenheit bereits umfangreiche Erschließungsarbeiten durchgeführt wurden. In Verbindung mit Nicolas genehmigter Aufbereitungsanlage Merritt bietet sich dem Unternehmen aus unserer Sicht eine einzigartige Chance, einen disziplinierten und kapitaleffizienten Weg zur Wiederaufnahme der Silberproduktion zu beschreiten.“

Qualifizierte Person

Die wissenschaftlichen und technischen Angaben in dieser Pressemitteilung wurden von Will Whitty, P.Geo., einer qualifizierten Person im Sinne von NI 43-101, geprüft und genehmigt. Herr Whitty ist Vice President, Exploration des Unternehmens.

Über Nicola Mining

Nicola Mining Inc. ist ein Junior-Bergbauunternehmen, das an der NASDAQ, der TSX Venture Exchange und der Börse Frankfurt notiert ist und eine zu 100 % im Besitz des Unternehmens befindliche Verarbeitungs- und Tailings-Anlage in der Nähe von Merritt (British Columbia) betreibt. Das Unternehmen hat Gewinnbeteiligungsverträge mit hochgradigen Goldprojekten über Abbau und Verarbeitung abgeschlossen. Nicolas vollständig genehmigte Verarbeitungsanlage kann mittels Gravitations- und Flotationsprozessen sowohl gold- als auch silberhaltiges Material verarbeiten.

Das Unternehmen verfügt über sämtliche Anteile und Rechte am Projekt New Craigmont, einem hochgradigen Kupferkonzessionsgebiet, das ein Gebiet von mehr als 10.800 Hektar entlang des südlichen Endes des Guichon-Batholiths abdeckt und an Highland Valley Copper, Kanadas größte Kupfermine, grenzt. Außerdem ist das Unternehmen im Besitz von 100 % der Anteile am Konzessionsgebiet Treasure Mountain, das 30 Mineralkonzessionen und eine Mineralpacht umfasst und sich über eine Fläche von mehr als 2.200 Hektar erstreckt.

Im Namen des Board of Directors

„Peter Espig“

Peter Espig

CEO & Direktor

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Tel.: (604) 649-0080

E-Mail: info@nicolamining.com

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