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Kraft aus Sonne rund um die Uhr





Grüner Strom ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Doch die Sonneneinstrahlung schwankt. Nachts scheint die natürliche Energiequelle gar nicht. Deswegen speichern viele der heutigen Solarkraftwerke die tagsüber erzeugte zusätzliche Energie mithilfe teurer Batterien oder alternativ mit thermischen Speichern. Letzteres kann sich aber zum Kostentreiber entwickeln, wenn die verwendeten Systeme nicht ideal aufeinander und auf die Bedürfnisse des Marktes abgestimmt sind. Aus diesem Grund nahmen sich unsere Experten zusammen mit Ingenieuren und Wissenschaftlern aus deutschen Industrien und Forschungsinstituten vor, diese Solarenergie-Technologie zu optimieren. Ihre Lösung heißt: CSP-Kraftwerke mit Salzschmelze „Made in Germany“.

An vielen Orten realisierbar
CSP steht für Concentrating Solar Power, die Salzschmelze dient der Energieübertragung und der Speicherung: Bei dieser Technologie leiten konzentrisch angeordnete Spiegel solare Strahlung auf einen Turm um. Die hier entstehende hohe Temperatur erhitzt einen flüssigen Salzmassenstrom, der in Tanks gespeichert wird. Dieser heiße Salzstrom kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt entnommen und über einen Wärmetauscher abgekühlt werden. Bei diesem Vorgang erhitzt sich Wasser, das unter starkem Druck steht, und verdampft. Der Dampf treibt eine Turbine an. Ein Generator erzeugt aus deren Rotation elektrischen Strom.

In ihrer Konzeptstudie entwickelten die Energiefachleute ein Kraftwerk, das technisch, ökonomisch und ökologisch bisherigen Lösungen überlegen ist und dessen Subsysteme von deutschen Herstellern kommen. „Wegen seiner innovativen Technologien ist unser Konzept eine überzeugende Alternative zu Lösungen, die aus Kostengründen auf einfachste Komponenten setzen. Zudem kann es vielerorts realisiert und finanziert werden“, stellt unser Energie-Experte Alexander Stryk fest. Das ist mit ein Grund dafür, dass das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Studie förderte.

Quote
„Die intensive Zusammenarbeit mit den Projektpartnern bei der Entwicklung des Referenzkraftwerks und die Möglichkeit, das Know-how von Tractebel in einem solch zukunftsweisenden Projekt einbringen zu können, freut uns sehr und spornt uns an, weiter an Lösungen für eine CO2-neutrale Energie-Erzeugung zu arbeiten“, sagt Holger Hasselbach, Kraftwerksexperte bei Tractebel.

Die neue Studie kann ein wichtiger Baustein sein für den künftigen Erfolg von CSP-Anlagen mit Salzschmelze. Möchten Sie mehr erfahren? Lesen Sie hier den Abschlussbericht: https://blog-tractebel.lahmeyer.de/publications/

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1905201

Erstellt von an 27. Mai 2021. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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