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Korrosionsrisiko bei Heizöltanks aus Stahl





sup.- In vielen deutschen Kellern bewahren Öltanks aus Stahl die Energievorräte zum Heizen. Für die Tankbetreiber bedeutet diese Lagervariante eine besondere Sorgfaltspflicht, denn Stahl ist grundsätzlich anfällig für Korrosion. Gefährlich ist vor allem der berüchtigte Lochfraß, der die Wandungen des Tanks allmählich von innen zerstört. Bevor es zu einem Leck und damit zum Austritt von Öl kommt, bleiben diese Schäden oft völlig unbemerkt. Dabei ist es nicht das Heizöl selbst, das den Vorgang des Rostens im Tankinneren auslöst, sondern erst die Folgen seiner natürlichen Alterung. Im Laufe der Zeit sammeln sich ölunlösliche Ablagerungen am Tankboden. Gemeinsam mit der Feuchtigkeit, die über die Entlüftungsleitungen in den Tank gelangt und dort kondensiert, bilden die Sedimente ein aggressives Gemisch. Zwischen diesem so genannten Ölschlamm und den Stahlflächen des Behälters kommt es zu einer chemisch-physikalischen Reaktion und die Korrosion beginnt.

Die Tatsache, dass erst der Alterungsprozess des Öls zu diesem typischen Schadensverlauf führt, lässt genügend Zeit zur Vorsorge. Um die konkrete Gefährdung zu erkennen und gegebenenfalls rechtzeitig stoppen zu können, sind allerdings professionelle Inspektionen des Tankinneren erforderlich. Ölschlamm und Verunreinigungen werden dann fachgerecht beseitigt und bereits entstandene Schäden instandgesetzt. Die Fachbetriebe, die diese Wartungs- und Reinigungsarbeiten ausführen, benötigen nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) eine Zulassung nach Wasserrecht. Tankbetreiber sollten deshalb bei der Auftragsvergabe auf das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik achten. Diese Auszeichnung für besonders überwachte Betriebe wird nur bei wasserrechtlicher Zertifizierung verliehen. Ein bundesweites Verzeichnis aller Fachbetriebe mit dem RAL-Gütezeichen gibt es unter www.bbs-gt.de. Die Tankschutz-Experten wissen auch Rat, wenn die Tankanlage vorsorglich gegen künftige Rost-Risiken abgesichert werden soll. Von der Innenbeschichtung über die Leckschutzauskleidung mit einer zusätzlichen Hülle bis zum Umstieg auf einen Kunststofftank gibt es dafür mehrere Optionen. Jede dieser Maßnahmen schützt bei fachgerechter Durchführung zuverlässig vor folgenschweren Ölunfällen.

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Erstellt von an 11. Dez 2017. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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