Die Gartensaison steht vor der Tür. Neben Pflanzen steht da für die Gartenfreunde bald eine große Menge Blumenerde auf der Einkaufsliste. Viele Hobbygärtnerinnen und -gärtner achten schon jetzt darauf, dass die Erden torffrei sind oder weniger Torf drinsteckt. Das ist ein enorm wichtiger Beitrag für den Klimaschutz, denn Torf bindet CO2 als Kohlenstoff in Moorböden. Mit der Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“, die in diesem Jahr vom 13. bis 22. März stattfindet, informiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat darüber, wie man torffrei gärtnern kann. Warum zählt dabei jeder Blumentopf? Das verrät uns mein Kollege Mario Hattwig.
Sprecher: Torf gehört ins Moor und sollte dort auch bleiben: Denn nur so kann sichergestellt werden, dass das gebundene CO2 im Moor bleibt und nicht wieder freigesetzt wird. Deshalb also lieber torffreie Erden nutzen und so einen wichtigen Teil zum Klimaschutz beitragen. Die torffreien Alternativen haben allerdings ein paar Besonderheiten, erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher.
O-Ton 1 (Silvia Breher, 34 Sek.): „Zum Beispiel speichert torffreie Erde nicht so viel Wasser. Deswegen ist es eben wichtig, öfter und auch in kleinen Mengen zu gießen. Sie braucht aber auch ein angepasstes Düngen. Das heißt, die Erden können Nährstoffe genau wie Wasser nicht ganz so gut speichern. Und ein drittes, die torffreien oder torfreduzierten Erden sind lebendiger als reine Torferden. Im Fachjargon sagt man dazu mikrobiell aktiver. Das heißt, diese Erden lieber zackig aufgebrauchen oder kühl lagern und die Verpackung immer gut schließen.“
Sprecher: Erkennen lassen sich die Erden übrigens an der Aufschrift: torffrei oder ohne Torf sowie torfarm oder torfreduziert – wobei hier immer noch bis zu 70 Prozent Torf enthalten sein können. Hilfe und Tipps bei der Wahl der richtigen Erde gibt’s natürlich von den Profis im Fachhandel oder Baummarkt und zur Aktionswoche „Torffrei Gärtnern“.
O-Ton 2 (Silvia Breher, 27 Sek.): „An der Aktionswoche beteiligen sich jetzt über 340 Märkte, und zwar in ganz Deutschland. Gärtnereien, auch Gartencenter oder große Baumarktketten, Lebensmittel-Discounter und auch die Naturschutzorganisationen, wie zum Beispiel der NABU oder Natur im Garten. Vom 13. bis zum 22. März stellen alle Partner das Motto ‚torfrei Gärtnern‘ in den Mittelpunkt, um einfach mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema zu erzielen.“
Sprecher: Und da erfahren Sie dann wirklich alles rund ums erfolgreiche torffreie Gärtnern und können Ihre Fragen los werden.
O-Ton 3 (Silvia Breher, 18 Sek.): „Welche Erden und Substrate gibt es? Wie geht man mit den jeweiligen Erden und Substraten um? Welches passt zu welcher Pflanze? Was passt aber auch zu mir? Und mit den richtigen Tipps, mit den praktischen Tipps, sollte es jeder Gärtnerin und jedem Gärtner gelingen, entsprechend umzusteigen.“
Sie haben es gehört: Gärtnern mit torffreier Erde ist einfach und macht dabei einen großen Unterschied für den Klimaschutz. Wem das jetzt alles zu schnell ging, weitere Informationen zur Aktionswoche aber auch Tipps und Ratschläge gibt es auf www.torffrei.info. Und nutzen Sie ruhig auch die Aktionswoche „Torffrei Gärtnern“ des BMLEH, um sich schlau zu machen. Die geht vom 13. bis 22. März.
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