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Klein: Klimaschutz global denken





Treibhausgase mit länderübergreifenden Instrumenten weltweit senken

Deutschland will seine Klimaschutzziele verschärfen. Wie ein Beitrag der deutschen Entwicklungspolitik dazu aussehen kann, erläutert der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volkmar Klein:

„Klimaneutralität bis 2045 ist ein ehrgeiziges Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten die vorhandenen Mittel so wirksam wie möglich eingesetzt werden. Artikel 6 des Pariser Klimaschutzabkommens böte dafür einen wirksamen Hebel, wenn auf internationaler Ebene endlich die konkreten Umsetzungsregeln beschlossen würden. Das würde bedeuten: Wenn ein anderes Land mit Hilfe deutscher Leistungen seine Emissionen reduzieren könnte, würde dies auf die deutschen Klimabilanz angerechnet.

Auf diese Weise würden wir uns zunutze machen, dass sich gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern in der Regel mit den gleichen finanziellen Mitteln ein Vielfaches an CO2-Senkung erzielen lässt wie in Deutschland selbst. Gleichzeitig befähigen wir dadurch unsere Partner, klimafreundliche Technologien bereits frühzeitig beim Auf- und Ausbau ihres Energieversorgungssystems zu nutzen.

Entscheidend ist deshalb, dass beim nächsten Klimagipfel in Glasgow im November dieses Jahres die notwendigen Mechanismen beschlossen werden, damit wir endlich die Möglichkeit der Anrechnung nutzen können. Das Bundes-Klimaschutzgesetz unterstützt in seiner bereits geltenden Fassung dieses sinnvolle Instrument. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit kann damit einen wirksamen Beitrag liefern, um das deutsche Klimaschutzziel und am Ende die Klimaneutralität zu erreichen.

Anstrengungen in Deutschland selbst, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, dürfen deshalb allerdings nicht vernachlässigt werden. Aber es wäre fahrlässig, die Augen davor zu verschließen, dass mit einem eingesetzten Euro in Entwicklungs- und Schwellenländern viel mehr für den Schutz des globalen Klimas geleistet werden kann als hierzulande. Globaler Klimaschutz erlaubt keine Nabelschau, sondern erfordert globales Denken.“

Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion ist die größte Fraktion im Deutschen Bundestag. Sie repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Ralph Brinkhaus.

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Erstellt von an 11. Mai 2021. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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