Betreibst du eine PV-Anlage und kombinierst sie mit einem strombetriebenen Heizsystem, sparst du doppelt. Verheize Stromüberschüsse direkt, anstatt sie für wenig Geld einzuspeisen. Die effizienteste Lösung dafür ist eine Wärmepumpe, die günstigste in der Anschaffung ein Heizstab für den Warmwasserspeicher. Eine weniger zweckmäßige Variante ist die Infrarotheizung. Welchen Weg du auch anstrebst, TapTapHome ist von der Beratung bis zur Umsetzung an deiner Seite.
Drei Faktoren machen Solarstrom für deine Heiztechnik attraktiv:
Solarstrom bestmöglich ausschöpfen: Eine Wärmepumpe wandelt den eigenen Solarstrom hochgradig effizient in Raumwärme um.
Wärme und Strom aus sonnenreichen Zeiten puffern: Batteriespeicher und Wärmespeicher bewahren Strom und Wärme auf und stellen sie in sonnenlosen Zeiten bereit.
Den Arbeitspreis senken: Selbstgewonnener Strom vom Dach kostet dich mit rund 8 Cent nur einen Bruchteil des Netzstroms. Der Mix senkt deinen durchschnittlichen Strompreis.
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Technik im Überblick: Wie Solarstrom dein Gebäude wärmt
Es gibt unterschiedliche Methoden, um mit Strom ein Wohnhaus zu heizen. Die Kombination aus Wärmepumpe mit Photovoltaik ist lukrativste. Dann deckt der günstige Solarstrom einen großen Teil ihres ohnehin niedrigen Strombedarfs. Sie macht aus einer Kilowattstunde (kWh) Strom 3-4 kWh Wärme. Die Wärmepumpe ist jedoch zunächst in der Anschaffung sehr teuer, was in vielen Fällen ein Hinderungsgrund ist.
Eine weitere Lösung, die nur eine geringe Investition erfordert, ist Power-to-Heat. Dabei erhält der Pufferspeicher als Ergänzung einen Heizstab. Der kann das Brauchwasser mindestens im Sommer komplett solar aufheizen, du duschst also direkt mit der Energie der Sonne.
Der Sonnenstrom lässt sich besonders effizient mithilfe eines Stromspeichers oder eines E-Autos mit Vehicle-2-Home nutzen. Der jeweilige Akku speichert Stromüberschüsse des Tages, um sie abends und nachts abzugeben – zum Heizen oder für den Strombedarf des Haushaltes.
Kühle Tage meistern: Maßnahmen für die Balance im Winter
Es ist berechtigt, den Nutzen von Power-to-Heat im Winter infrage zu stellen. Im Winter ist der Heizbedarf am höchsten, der Ertrag vom Dach jedoch am geringsten. Der Tagesertrag einer PV-Anlage mit 10 Kilowatt Peak (kWp) Leistung liegt im Winter zwischen 6 und 18 kWh. Das bedeutet, er deckt den Heizbedarf eines Altbaus lediglich zu 10 – 30 %.
Im Frühjahr, Sommer und Herbst hingegen deckt die PV-Anlage fast den kompletten Wärmebedarf ab. Im Sommer generiert sie sogar mehr als 100 % des Bedarfs für die Warmwasserbereitstellung.
Tipp: Bei Power-to-Heat bietet sich aus diesen Gründen die Kombination mit einem dynamischen Stromtarif an. Denn im Winter oder nachts, vor allem bei Wind, füllen günstige Börsenstrompreise die Strom- und Wärmespeicher preiswert auf. Der flexible Netzbezug, am besten durch einen Energiemanager gesteuert, rechnet sich bei dieser Heizkombination.
Es gilt: Power-to-Heat ohne Wärmepumpe senkt die Heizkosten zwar deutlich, ist aber keine autarke Heizlösung.
Wie das Heizen mit Photovoltaik die Ausgaben senkt
Die folgende Beispielrechnung gibt einen Überblick. Sie gilt für ein Einfamilienhaus mit 20.000 kWh Wärmebedarf und etwa 5.700 kWh Strombedarf für die Wärmepumpe.
Alte Öl- oder Gasheizung: Bei Brennstoffkosten und CO?-Abgaben (2026 rund 300 Euro) zahlst du im Schnitt 2.300 Euro pro Jahr.
Wärmepumpe mit reinem Netzstrom (35 Cent/kWh): Der Strombedarf verursacht Kosten von rund 2.000 Euro pro Jahr.
Wärmepumpe mit Photovoltaik und Speicher:
Du deckst 70 Prozent des Bedarfs mit eigenem Strom (ca. 9 Cent/kWh).
Nur 30 Prozent kaufst du aus dem Netz, zu 35 Cent/kWh.
Dein durchschnittlicher Strompreis sinkt auf 16,8 Cent pro Kilowattstunde
=> Ergebnis: Deine Ausgaben für Strom fallen auf knapp 960 Euro pro Jahr. Du sparst jedes Jahr rund 1.340 Euro gegenüber der alten fossilen Heizung. Weil du deine Solarstrom umfänglich einbindest, sinkt rechnerisch der Strompreis pro kWh.
Ist das Heizen mit Photovoltaik etwas für mich? TapTapHome berät von Anfang an
Wenn das Thema Power-to-Heat für dich interessant klingt, lass dich von TapTapHome beraten. Lies die Ratgeber-Artikel, zum Beispiel Heizen mit Photovoltaik, oder registrier dich kostenfrei für eine telefonische Erstberatung. Wenn es an die Umsetzung geht, kannst du deine persönliche digitale Gebäudeakte anlegen und dir einen Überblick über den energetischen Standard deines Hauses machen. Auf dieser Basis bringen wir dich auf deinen Wunsch hin mit passenden Fachbetrieben aus deiner Region in Kontakt.
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TapTapHome macht die energetische Sanierung von Eigenheimen einfach. Gegründet 2026 in Hamburg, vereint die Marke frische Impulse mit dem gewachsenen Know-how der DAA, die bereits seit 2010 den Markt prägt. TapTapHome bringt Hausbesitzer, Fachbetriebe und passende Energieprodukte gezielt zusammen – und begleitet jedes Projekt verlässlich von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.
