Baustart für Deutschlands größten netzdienlichen Batteriespeicher / N-ERGIE Netz GmbH und MaxSolar starten Zukunftsprojekt in Ansbach

Mit dem offiziellen Baustart eines Großbatteriespeichers im Ansbacher Ortsteil Winterschneidbach (Mittelfranken) beginnt eines der wegweisenden Speicherprojekte Deutschlands. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger, gaben die N-ERGIE Netz GmbH und MaxSolar GmbH am Donnerstag, 15. Oktober 2026 den Baubeginn des derzeit größten netzdienlich betriebenen Batteriespeichers Deutschlands nach § 11a EnWG bekannt.

Der Batteriespeicher entsteht in direkter Nachbarschaft des Umspannwerks Winterschneidbach im Netzgebiet der N-ERGIE Netz GmbH. Mit einer Leistung von 20 Megawatt (MW) und einer Speicherkapazität von 100 Megawattstunden (MWh) wird die Anlage künftig dazu beitragen, die Aufnahme erneuerbarer Strommengen punktuell zu verbessern. So kann etwa überschüssige Sonnenenergie vorübergehend zwischengespeichert und in Zeiten mit freien Kapazitäten ins Netz eingespeist werden.

Im Gegensatz zu rein marktlichen Batteriespeichern orientiert sich die Betriebsweise der Anlage gezielt an den Anforderungen des Stromverteilnetzes. Damit setzt das Projekt einen neuen Maßstab für die Integration von Speichern in die Energieinfrastruktur.

Pilotprojekt mit Signalwirkung

Der Speicher wurde per Ausschreibung der N-ERGIE Netz GmbH vergeben. MaxSolar setzte sich dabei gegen mehr als 20 Wettbewerber durch. Das Projekt ist mit der Bundesnetzagentur abgestimmt und gilt als eines der ersten Vorhaben dieser Art im deutschen Verteilnetz.

Aiwanger: „Speicher können Integration weiterer EE-Anlagen unterstützen“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger war beim offiziellen Baustart vor Ort: „Energiespeicher sind ein essenzieller Baustein einer sicheren, bezahlbaren und klimaneutralen Energieversorgung. Der geplante Speicher in Winterschneidbach zeigt beispielhaft auf, wie Speicher die Integration weiterer EE-Anlagen unterstützen und den notwendigen Netzausbau ergänzen können.“

„Mit dem Baustart setzen wir heute ein deutliches Zeichen für die nächste Phase des Speicherausbaus in Deutschland. Speicher können aktiv zur Entlastung der Netze beitragen. Das Projekt in Ansbach zeigt, wie dies technisch und wirtschaftlich umgesetzt werden kann“, erklärt Christoph Strasser, CEO von MaxSolar.

Kerstin Fröhlich, Geschäftsführerin der N-ERGIE Netz GmbH, betont: „Netzdienliche Speicher können einen wichtigen Beitrag leisten, vorhandene Netzkapazitäten effizienter zu nutzen, und den Ausbaubedarf zielgerichtet zu ergänzen. Mit dem Projekt in Winterschneidbach bringen wir mehr Flexibilität in das bestehende System – und treiben damit die Transformation der Stromnetze beherzt voran.“

Über die N-ERGIE Netz GmbH

Die N-ERGIE Netz GmbH zählt zu den großen Verteilnetzbetreibern in Deutschland, ihr Netzgebiet erstreckt sich über eine Fläche von rund 8.000 Quadratkilometern und beinhaltet neben dem Stadtgebiet Nürnberg weite Teile Mittelfrankens sowie angrenzende Gebiete. Das Stromnetz der N-ERGIE Netz GmbH hat eine Gesamtlänge von ca. 29.000 Kilometern.

Aktuell sind an das Stromverteilnetz der N-ERGIE Netz GmbH bereits über 170.000 erneuerbare Stromerzeugungsanlagen angeschlossen. Um die stetig steigenden Mengen regenerativ erzeugten Stroms aufnehmen und weitertransportieren zu können, wird die N-ERGIE Netz GmbH ihr Stromnetz in den kommenden Jahren substanziell ausbauen.

Über die MaxSolar GmbH

Als ganzheitlicher Infrastrukturentwickler und Betreiber deckt MaxSolar die gesamte Wertschöpfungskette der neuen Energiewirtschaft ab. Mit Erneuerbaren Energien, flexiblen Speicherlösungen und regionalen Wärme- und Mobilitätskonzepten stärkt der Infrastrukur-Entwickler die Resilienz der Versorgung und Wettbewerbsfähigkeit von Industrie-, Techunternehmen sowie Kommunen.

Zudem bietet MaxSolar Power Purchase Agreements (PPAs) für eine langfristige und planbare Versorgung mit grünem Strom. Mit einer Projektpipeline von 6,1 Gigawatt und sechs Standorten in Deutschland ist MaxSolar sowohl regional als auch national aktiv.

Pressekontakt:

Anastasia Segovia Astorga
Energiepolitik, MaxSolar GmbH
Telefon: 0151 18938015
anastasia.segovia@maxsolar.de

Michael Enderlein
Pressesprecher N-ERGIE
Telefon: 0911 802-58071
michael.enderlein@n-ergie.de

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