Einladung zur Petitionsübergabe: Tote, Brände, Angriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht: Deutsche Umwelthilfe übergibt über eine Million Unterschriften für Böllerverbot vor Innenministerium

Erneut endete ein Jahreswechsel aufgrund von privater Böllerei mit gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, Todesfällen und tausenden teils schweren Verletzungen, zahlreichen Bränden sowie extrem gesundheitsschädlichen Feinstaub-Spitzen. Trotz vehementer Warnungen im Vorfeld der Silvesternacht bleibt Bundesinnenminister Dobrindt bislang untätig. Dabei kann sich der Innenminister bei der Änderung der ersten Sprengstoffverordnung nicht länger hinter einer angeblich fehlenden Mehrheit der Länder verstecken: Laut einer aktuellen SPIEGEL-Umfrage fordern zehn von sechzehn Bundesländern mehr Handlungsspielräume und Änderungen an der Verordnung.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert mit hunderttausenden Menschen und dem breiten zivilgesellschaftlichen #böllerciao-Bündnis ein wirksames, bundesweites Böllerverbot. Dazu übergibt die DUH im Namen der 66 Organisationen im Bündnis über eine Million Unterschriften vor dem Bundesinnenministerium. Bis dahin ruft die DUH alle Menschen in Deutschland auf, weiter Druck zu machen und den Offenen Brief an den Bundesinnenminister zu unterschreiben: www.duh.de/boellerciao

Für Interviews und O-Töne steht eine DUH-Expertin vor Ort zur Verfügung. Die Aktion eignet sich besonders für Foto- und Filmredaktionen. Wir bitten um eine Anmeldung an presse@duh.de.

Teilnehmende:

Hanna Rhein, Expertin für Verkehr und Luftreinhaltung

Datum:

Montag, 5. Januar 2026 um 11 Uhr

Ort:

Haupteingang des Bundesinnenministeriums, Alt-Moabit 140, 10557 Berlin

Pressekontakt:

DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de

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