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Die Green Value SCE Genossenschaft über die heimliche Luftverschmutzung durch Strassen





Suhl, 12.10.2020. „Einer Forschungsarbeit der Universität von Yale ist es zu verdanken, dass wir nun wissen, dass Strassen passiv ganz erheblich zur Luftverschmutzung beitragen“, greifen die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE einen aktuellen Fachbeitrag auf. Danach würden sich bei hohen Temperaturen sogenannte Aerosole aus dem Asphalt lösen, die in die Luft aufsteigen und dort gemeinsam mit anderen Gasen Feinstaub bilden. „Asphalt erzeuge dabei selbst keinen Feinstaub, setzt aber die nötigen Chemikalien in der Luft frei, aus denen dann sekundärer Feinstaub entsteht, so das Fachmagazin Science Advances“, so die Experten der Green Value SCE Genossenschaft.

Gefahrenquelle Feinstaub

„Feinstaub kann nicht nur zu Lungenerkrankungen führen, es begünstigt auch Schäden der Herzzellen, kann Herzinfarkte und sogar Krebs auslösen“, erklären die Verantwortlichen der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Generell sei die Feinstaubbelastung im Herbst und Winter am höchsten, da dann zusätzliche Heizquellen – neben dem Verkehr – zusätzlich zu einer Erhöhung der Feinstaubwerte beitragen. „Unter Laborversuchen steige aber ab einer Bodentemperatur von ca. 40 Grad Celcius die automatische Freisetzung der Aerosole“, so die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE mit Bezugnahme auf den Fachartikel. Bei 60 Grad Bodentemperatur verdoppele sich die Freisetzung bereits. Da sich Asphalt vergleichsweise schnell erhitzt, werden derart Temperaturen auch in Deutschland regelmäßig erreicht.

Teilweise mehr Belastung als durch den Strassenverkehr

„Die Forscher führten ihre Untersuchungen an der Südküste Kaliforniens durch. Sie erkannten, dass an Hitzetagen mehr Feinstaub durch den Asphalt als durch den eigentlichen Strassenverkehr erzeugt wurde“, so die Verantwortlichen der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Die Luftverschmutzung wurde zusätzlich durch Sonnenlicht erhöht. Sonnenlicht könne die Emissionen um 300 Prozent erhöhen, bei Asphaltmischungen mit Schwefelanteil sogar um bis zu 700 Prozent. „Die Ergebnisse seien deshalb so problematisch, weil es laut den Umweltchemikern derzeit keine Alternativen zu Asphalt gibt“, fassen die Verantwortlichen der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE zusammen.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1851330

Erstellt von an 12. Okt 2020. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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