Weniger als ein Zehntel der in Deutschland beantragten Netzanschlussleistung für Batteriespeicher wird von den Netzbetreibern tatsächlich zugesagt. Vor diesem Hintergrund erwirbt die aurivolt GmbH ab sofort Projektrechte für Batteriespeicherprojekte mit einer Leistung von einem bis zehn Megawatt und will auf diesem Weg bis Ende 2027 insgesamt 300 Megawatt an Projektrechten sichern. Angesprochen sind Projektentwickler, deren Projekte baureif sind oder sich in einer fortgeschrittenen Genehmigungsphase befinden. Damit richtet sich aurivolt an ein Marktsegment, das bislang kaum bedient wird: kleine, genehmigte Speicherprojekte, die in den Portfolios großer Entwickler nicht weiterverfolgt werden.
Das Problem: Viel beantragt, wenig zugesagt
Der Netzanschluss ist der Engpass beim Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland. Nach einer Auswertung der Bundesnetzagentur-Monitoringdaten durch pv magazine gingen 2025 bei Verteil- und Übertragungsnetzbetreibern 18.158 Netzanschlussbegehren für Batteriespeicher ein, mit einer Gesamtleistung von rund 574 Gigawatt. Zugesagt wurden im selben Zeitraum eine Leistung von gut 54 Gigawatt und eine Kapazität von 142 Gigawattstunden.
Für Projektentwickler bedeutet das in der Praxis: Ein Projekt, das ursprünglich mit 20, 50 oder 100 Megawatt geplant war, erhält am Ende häufig nur eine Netzanschlusszusage für wenige Megawatt. Der Standort ist gesichert, die Genehmigungen liegen vor – aber das Projekt passt nicht mehr in das eigene Geschäftsmodell. Solche Projekte werden dann mit hohem Aufwand einzeln vermarktet oder bleiben ungenutzt liegen. Der bereits investierte Entwicklungsaufwand droht verloren zu gehen.
Die Lösung: Kleine Projekte, ein Schwarm
aurivolt betreibt dezentrale Batteriespeicher, die als Schwarm zusammenarbeiten. Das Geschäftsmodell ist von Beginn an auf viele kleine Standorte ausgelegt, nicht auf einzelne Großspeicher. Ein Projekt mit ein, drei oder fünf Megawatt ist für aurivolt kein Kompromiss, sondern der Regelfall.
Deshalb übernimmt aurivolt gezielt Projektrechte in diesem Größenbereich, insbesondere:
Projekte mit vorliegender Netzanschlusszusage
Projekte mit Baugenehmigung oder in fortgeschrittener Genehmigungsphase
Bestehende Flächensicherungen (Pacht- oder Kaufverträge)
aurivolt prüft angebotene Projekte kurzfristig und übernimmt die Projektrechte gegen eine Einmalzahlung. Anschließend realisiert aurivolt die Speicher mit eigenen Systemen; die Anlagen werden im aurivolt-Schwarm betrieben und automatisiert am EPEX-Spot-Day-Ahead- und Intraday-Markt gehandelt.
„Große Projektentwickler denken in hundert Megawatt. Wir denken in vielen kleinen Einheiten. Ein Projekt mit drei Megawatt ist für uns kein Restposten, sondern ein vollwertiger Standort im Schwarm. Deshalb sagen wir Projektentwicklern: Sprechen Sie mit uns, bevor Sie ein genehmigtes Projekt liegen lassen. Ihre Entwicklungsarbeit ist bei uns nicht verloren.“, sagt Markus Baumann, Gründer und CEO von aurivolt.
Partnerschaft statt Wettbewerb
Der Ankauf kleiner Projektrechte steht nicht im Wettbewerb zu großen Speicherentwicklern, sondern ergänzt deren Geschäft. Entwickler können sich auf ihre Kernprojekte konzentrieren und gleichzeitig den Wert ihrer kleineren Genehmigungen realisieren. Für das Stromsystem entsteht ein weiterer Effekt: Netzanschlusskapazität, die bereits zugesagt ist, wird tatsächlich genutzt, statt ungenutzt zu verfallen.
Projektentwickler, die Projekte anbieten möchten, erreichen aurivolt unter hello@aurivolt.de
Die aurivolt GmbH mit Sitz in Löhne entwickelt, baut und betreibt dezentrale Batteriespeicher, die als intelligenter Schwarm zusammenarbeiten. Zentrales System sind Batteriecontainer mit 125 kW Leistung. Die Speicher werden automatisiert an den deutschen und europäischen Energiemärkten gehandelt. Neben dem Kerngeschäft Schwarmspeicher ist aurivolt in den Bereichen Co-Location, Peak Shaving, Ladeinfrastruktur und dezentrale Rechenzentren aktiv. Ziel des Unternehmens ist es, die führende Plattform für die Energy Transformation in Europa zu werden.
