Gemeinsame Fischereipolitik wirkt: Deutsche Umwelthilfe fordert von Landwirtschaftsminister Alois Rainer lückenlose Umsetzung

Der heute vorgestellte Evaluierungsbericht zur Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) belegt die Wirksamkeit der darin festgelegten Regelungen. Demnach erholen sich die Fischpopulationen dort, wo die GFP umgesetzt wird. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft die Fischereiministerinnen und Fischereiminister dazu auf, das bestehende Regelwerk jetzt endlich vollständig umzusetzen.

Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner:

„Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Dort, wo die Vorgaben der Gemeinsamen Fischereipolitik eingehalten werden, erholen sich Fischpopulationen. Diese Fortschritte sind jedoch gefährdet, weil zentrale Regeln unzureichend umgesetzt werden. Besonders bei der Anlandeverpflichtung wird zu wenig kontrolliert, sodass Beifang noch immer in großem Umfang ungestört über Bord geworfen werden kann. Gleichzeitig bleibt der Schutz von Meeresschutzgebieten lückenhaft, da schädliche Fischereipraktiken vielerorts nicht wirksam eingeschränkt werden. Wir fordern Landwirtschaftsminister Rainer auf, sich für die vollständige Umsetzung der bestehenden Regeln einzusetzen. Die Gemeinsame Fischereipolitik liefert bereits die richtigen Instrumente und braucht keine Reform, wie von einigen Mitgliedstaaten gefordert – stattdessen müssen die Mitgliedstaaten endlich liefern.“

Pressekontakt:

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Schreibe einen Kommentar