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Von wegen Klimakiller! – Klimaschutz beginnt auf der Kuh-Weide (AUDIO)





Anmoderationsvorschlag: Bewusster und nachhaltiger leben! Unserem Planeten zuliebe vermeiden viele mittlerweile unnötigen Plastikmüll, verzichten ab und zu aufs Auto und schauen beim Essen genau hin, wie klimafreundlich Milch, Fleisch und Co. produziert wurden. Einige verzichten deshalb sogar ganz bewusst komplett auf tierische Produkte. Gerade Kühe werden gerne mal als absolute Klimakiller hingestellt. Zu Unrecht. Was die Haltung der Tiere und deren Fütterung mit Klimaschutz zu tun haben, erklärt uns heute (zum „Tag der Erde“ am 22. April), mein Kollege Mario Hattwig.

Sprecher: Eins steht fest: Kühe sind keine Klimakiller. Ganz im Gegenteil: sie und die Landwirtschaft sind ein wichtiger Teil beim Klimaschutz, erklärt Magdalena Kollmann, die zu diesem Thema gerade ihre Bachelor-Arbeit bei der Molkerei Berchtesgadener Land schreibt.

O-Ton 1 (Magdalena Kollmann, 13 Sek.): „Die Landwirtschaft erbringt nämlich wichtige Leistungen fürs Klima und die Umwelt und wurde auch von der Bundesregierung im festgelegten Klimaschutzprogramm 2030 als die einzige Branche genannt, die CO2 speichern kann.“

Sprecher: Verantwortlich für die Speicherung ist vor allem der Humus. Und besonders dick ist diese Schicht auf Wiesen.

O-Ton 2 (Magdalena Kollmann, 26 Sek.): „Bei uns im Alpenraum sind rund 75 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche übrigens Grünland. Und das können am besten unsere Kühe nutzen, die dann das Gras in die Milch verwandeln. Bei der Weidehaltung wird der Humus aktiv gefördert und das Gras- und Wurzelwachstum angeregt. Außerdem wird das Bodenleben unterstützt und der Boden ein wenig durchlüftet. Und das wiederum fördert den Humus und damit die CO2-Speicherung!“

Sprecher: Und die Kühe genießen es, bei Sonne und Regen draußen zu stehen und viel Auslauf und frisches Futter zu haben. Zwar stehen noch nicht alle auf der Weide, …

O-Ton 3 (Magdalena Kollmann, 38 Sek.): „…aber über 1.000 Landwirte der Molkerei Berchtesgadener Land treiben zwischen Watzmann und Zugspitze ihre Kühe in der nächsten Zeit wieder auf die Weide. Die Molkerei fördert das auch und zwar durch die 2017 eingeführte Prämie für die Weidehaltung. Neben dem Tierwohl wird so auch klimafreundliches Wirtschaften belohnt. Wer seine Tiere auf die Weide treibt, der braucht das Futter im Sommer nicht einzubringen. Und wenn der Traktor stehen bleibt, ist das natürlich ebenfalls gut fürs Klima. Und wenn man jetzt diese Aspekte zusammenfasst, dann wird durch die Milcherzeugung in der Bergregion das CO2 gebunden und es findet aktiver Klimaschutz statt.“

Abmoderationsvorschlag: Sie haben es gehört: Kühe auf der Weide sind wichtig für die Gesundheit des Bodens und damit für unser Klima! Klar, dass die gute Weide-Milch dann auch ein paar Cent mehr kostet, aber das schmeckt man und das sollte es uns allen wert sein. Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten, alle Infos finden Sie im Netz unter bergbauernmilch.de.

Pressekontakt:

Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG
Barbara Steiner-Hainz
Hockerfeld 5-8
83451 Piding
Tel: +49 8651 / 7004 – 1150
Barbara.Steiner-Hainz@molkerei-bgl.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/113437/4570567
OTS: Milchwerke Berchtesgadener Land

Original-Content von: Milchwerke Berchtesgadener Land, übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1808871

Erstellt von an 14. Apr 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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