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Ventilatoren proaktiv tauschen und Energiekosten drastisch reduzieren





Der Erdüberlastungstag – also der Tag, der anzeigt, dass die natürlichen Vorräte für das laufende Jahr aufgebraucht sind, war 2021 bereits am 5. Mai. Zum Vergleich: 1970 waren die Vorräte am 29. Dezember erschöpft, im Jahr 2000 am 23. September.

Den größten Hebel, um den Ressourcenbedarf bei Rohstoffen und Energie zu senken, habe die Industrie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zum Thema Ressourceneffizienz1, die das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (ZRE) und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) erstellt haben. Laut den gewonnen Forschungsergebnissen lasse sich der Material- und Energieverbrauch durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Industrie erheblich reduzieren.

Betriebs- und Produktionssicherheit bei alten Anlagen nicht gewährleistet
Auch veraltete oder fehlerhafte Lüftungsanlagen verursachen deutschlandweit Unmengen an unnötig verbrauchter Energie und CO2-Emissionen. „Oft sind die Anlagen nicht richtig eingestellt, enthalten veraltete Komponenten, sind ungeregelt oder überdimensioniert – und damit Energiefresser“, berichtet Olaf Behrendt, Geschäftsführer der Effizienzschmiede GmbH. „Solche Anlagen sind auch für die Betriebssicherheit eine Gefahr und können im schlimmsten Fall zu einem Stillstand der Produktion führen. Damit geht in der Regel ein hoher wirtschaftlicher Schaden einher und es hilft nur noch Schadensbegrenzung. Ein geplantes Vorgehen zur Optimierung der Lüftungsanlagen unter dem Einsatz von Fördermitteln ist dann nicht möglich – man hat nicht nur alle Ausfallkosten zu tragen, sondern muss auch die kompletten Gelder für die neuen Anlagen selbst aufbringen und die Teile nutzen, die gerade verfügbar sind“, so Olaf Behrendt weiter.

Proaktiver Tausch wird mit Fördermitteln belohnt
Durch einen proaktiven Tausch von drehzahlgeregelten Motoren und Ventilatoren können etwa Industrieunternehmen, Krankenhäuser und Betreiber von Schwimmbädern zwei Ziele gleichzeitig erreichen: ihren Energieverbrauch deutlich reduzieren und die Produktion bzw. den Ablauf im Krankenhaus und Schwimmbad absichern. Auch die Bundesregierung unterstützt die Verringerung des Energiebedarfs von Gebäuden und hat ihn zu einem Schwerpunkt deutscher Klimaschutzpolitik gemacht. Für den proaktiven Tausch von drehzahlgeregelten Motoren und Ventilatoren können Fördergelder des Bundes2 in Anspruch genommen werden. Der Zuschuss liegt momentan bei bis zu 80 Prozent (je nach Förderprogramm) der förderfähigen Ausgaben.
Betreiber in HealthCare Einrichtungen haben bis zum 31.12.2021 die Möglichkeit, sich diese Maßnahmen bis zu 80% fördern zu lassen, für alle anderen Betreiber besteht die Chance einer bis zu 40%-igen zeitlich unbefristeten Förderung.

Zur Finanzierung des verbleibenden Betrags gibt es verschiedene Modelle. Das Berliner Unternehmen Effizienzschmiede GmbH bietet beispielsweise Direktkauf, Mietkauf oder Leasing an, die auch miteinander kombiniert werden können. „Da die neu verbauten Teile oder Anlagen energieeffizienter sind als die alten, amortisieren sich die Investitionskosten über diese Energieeinsparung häufig bereits innerhalb von ein bis fünf Jahren“, sagt Energieeffizienz-Experte Olaf Behrendt. „Oft zeigt sich nach Begutachtung und Erstellung eines Effizienzfahrplans, dass Gebäudebesitzer gar keine Anfangsinvestition tätigen müssen, da die Energieeinsparungen in der Regel sehr hoch sind, so Behrendt weiter. Durch proaktive Energie-Effizienzmaßnahmen werden nicht nur unnötige Kosten reduziert und die Systemverfügbarkeit von Pumpen und Anlagen erhöht, sondern auch effektiv CO2-Emmisionen vermieden. Sie sind damit ein entscheidender Beitrag zu einem wirksamen Klimaschutz!

Nähere Informationen gibt es unter: https://effizienzschmiede.de/klimaschutz

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1915911

Erstellt von an 2. Jul 2021. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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