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Totes Wildschwein im Wald gefunden? – So können Sie mithelfen, die Afrikanische Schweinepest (ASP) einzudämmen (AUDIO)





Anmoderationsvorschlag: Wer in diesen Tagen im Wald spazieren geht, um mal raus aus dem Homeoffice und seinen vier Wänden zu kommen, sollte gut vorbereitet sein. Genauer gesagt darauf, auf einen Wildschweinkadaver zu stoßen. Schuld daran ist das Afrikanische Schweinepest-Virus, kurz ASP, denn das hat längst auch Deutschland erreicht. Wo genau es bereits zugeschlagen hat, wie gefährlich es ist und was Sie tun sollten, wenn Sie ein totes Wildschwein finden, verrät Ihnen Jessica Martin.

Sprecherin: Die Afrikanische Schweinepest, kurz ASP, ist hochgefährlich für Haus- und Wildschweine: In Brandenburg und Sachsen gibt es derzeit rund 300 bestätigte Fälle. Für uns Menschen dagegen ist das ASP-Virus total ungefährlich. Damit sich aber nicht noch mehr Tiere anstecken, sollte man beim Waldspaziergang bestimmte Regeln beachten.

O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 25 Sek.): „Wer ein totes Wildschwein entdeckt, irgendwo im Wald oder auf dem Feld, der sollte auf jeden Fall Abstand halten. Das Virus überlebt an den Schuhsohlen, an der Kleidung tagelang. Und die Gefahr ist einfach groß, dass ich es verschleppe und andere Tiere sich dann anstecken. Wenn ich ein Tier entdecke, dann kann ich es sichern, durch eine Plane oder durch Äste – und dann muss ich aber meine Klamotten und meine Schuhe desinfizieren.“

Sprecherin: So Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. Vorher sollte man aber unbedingt noch den Fund melden, denn …

O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 24 Sek.): „… je schneller die Behörde vor Ort weiß, dass dort ein verdächtiger Kadaver liegt, desto schneller kann sie das Virus eindämmen. Deswegen ist es wichtig, sofort den Notruf 110 oder 112 zu wählen, den Fundort zu melden oder das Bürgertelefon 115 anzurufen. Wer den Fund über die App des Tierfund-Katasters meldet, der sendet die Daten direkt ans Veterinäramt.“

Sprecherin: Eine wichtige Rolle bei der Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest spielen aber auch die Jäger, die verstärkt Wildschweine ins Visier nehmen.

O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 17 Sek.): „Im vergangenen Jahr haben wir sage und schreibe 882.000 Wildschweine erlegt, das ist Allzeitrekord. Gleichzeitig bilden wir Kadaversuchhunde aus, die dann helfen, Kadaver schnell zu finden, das Risikogebiet einzudämmen und die Ausbreitung des Virus damit zu unterbinden.“

Sprecherin: Übrigens: Wildschweinfleisch kann auch in diesen Tagen weiter unbesorgt zubereitet und gegessen werden.

O-Ton 4 (Torsten Reinwald, 9 Sek.): „Das Fleisch, das auf den Teller kommt, das stammt natürlich von gesunden Wildschweinen. Und nach wie vor ist es so, dass der Deutschen liebstes Wildbret vom Wildschwein kommt.“

Abmoderationsvorschlag: Mehr zum Thema „Afrikanische Schweinepest“ finden Sie im Netz unter http://www.jagdverband.de/asp . Und weitere Infos zur App, mit der Sie ein tot aufgefundenes Wildschwein schnell melden können, unter Tierfund-Kataster.de.

Pressekontakt:

Torsten Reinwald
Tel.: 030/2091394-23
Mail: mailto:pressestelle@jagdverband.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/54673/4787957
OTS: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV)

Original-Content von: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell

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Erstellt von an 10. Dez 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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