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Süwag liefert Lebensqualität in die Regionen





Erstmals in der Unternehmensgeschichte der Süwag Energie AG fand die Hauptversammlung aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage am 22. Juni virtuell statt: Mit Erfolg. Zahlreiche Süwag-Aktionäre nutzten das digitale Veranstaltungsformat und folgten der Live-Übertragung sowie den Ausführungen des Süwag-Vorstands zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 vom heimischen Bildschirm aus. 

Trotz einer Vielzahl wettbewerblicher und regulatorischer Herausforderungen ist es der Süwag gelungen, das Geschäftsjahr 2019 mit erfreulichen Ergebnissen abzuschließen. Der Jahresüberschuss liegt mit 73 Millionen Euro um rund 5 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 68 Millionen Euro. Hierin spiegeln sich auch die gestiegenen Kundenzahlen und das stabile operative Netzgeschäft in den Tochterunternehmen wider. Das Ergebnis ermöglicht es der Süwag, eine stabile Dividende von 1,10 Euro je Aktie auszuschütten und zur Stärkung der Eigenkapitalbasis insgesamt 19,8 Millionen Euro in die Gewinnrücklagen einzustellen.

Im Jahr 2019 betrug das Investitionsvolumen der Süwag 164 Millionen Euro und damit rund 43 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die höheren Investitionen entfallen vor allem auf den Ausbau, die Erneuerung und die Erweiterung der Strom- und Gasverteilnetze.

Zum Stichtag 31. Dezember 2019 beschäftigte die Süwag 1.761 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive der Auszubildenden. Die Förderung der Süwag-Belegschaft und die damit verbundenen Investitionen in die Aus- und Weiterbildung haben für den regionalen Energiedienstleister oberste Priorität, um auch in Zukunft mit top-ausgebildeten Fachkräften vor Ort zu sein.

Um die Süwag noch zukunftssicherer aufzustellen, stimmte die Hauptversammlung am 22. Juni zwei bedeutenden Projekten zu: Zum einen der Ausgliederung eines Teilbetriebs auf die Überlandwerk Mittelbaden GmbH & Co. KG, Lahr, an der die Süwag Energie AG künftig mit 37,8 % beteiligt sein wird. Sie betreibt als gemeinsame Netzgesellschaft von Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KG und Süwag Energie AG zukünftig die Netze in der Region Ortenau-Mittelbaden. Zum anderen der Übertragung des Teilbetriebs Netzverpachtung von der Süwag Energie AG auf die Syna GmbH. In diesem Zusammenhang werden alle im Eigentum der Süwag stehenden Strom- und Gasverteilnetze sowie weitere für den Netzbetrieb wesentliche Vermögensgegenstände von der Süwag auf die Syna übertragen. Die Syna vereint nach der rechtlich als Ausgliederung bezeichneten Transaktion Netzeigentum und Netzbetrieb als große Netzgesellschaft.

Ausblick

Die Coronavirus-Krise wird auch Süwag im Geschäftsjahr 2020 weiterhin beschäftigen. Als Betreiber kritischer Infrastruktur hat der regionale Energiedienstleister innerhalb kürzester Zeit ein professionelles Krisenmanagement etabliert. Den Härtetest hat die Süwag mit Bravour bestanden. ?Dank unserer enorm engagierten Belegschaft konnten wir die Energieversorgung ebenso wie unsere Erreichbarkeit an jedem Tag sicherstellen und so unser Kerngeschäft auch in der Krise aufrechterhalten. Das macht mich persönlich stolz?, so Vorstandsmitglied Mike Schuler im Zuge seiner Rede.

Dennoch erwartet Süwag aufgrund der Beschränkungen wirtschaftlicher Aktivitäten für das Geschäftsjahr 2020 insgesamt einen Rückgang des Energieabsatzes, vor allem im B2B-Segment. Eine seriöse Abschätzung der Gesamtauswirkungen ist zurzeit jedoch nicht möglich. Coenen und Schuler sind sich einig: ?Sicher ist, dass wir auch in Krisenzeiten ein zuverlässiger Infrastrukturdienstleister für unsere Kunden, Partner und Kommunen sind. Wir setzen daher weiter auf intelligente Kundenlösungen und den Fortschritt der Digitalisierung.?

Die Süwag Energie AG ist eine Aktiengesellschaft mit kommunaler Beteiligung. Das knapp 5.200 Quadratkilometer umfassende Versorgungsgebiet der Süwag und ihrer Tochterunternehmen verteilt sich auf vier Bundesländer: Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Sie ist multiregional aufgestellt und mit zahlreichen Standorten nah an ihren Kunden – getreu ihrem Versprechen: Meine Kraft vor Ort. Die Süwag beschäftigt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bildet jährlich rund 100 Auszubildende aus.

„Grüner, kommunaler und digitaler“ lautet die Strategie der Süwag, um die Energieversorgung der Zukunft zu gestalten. Dazu gehören grüne Netze, grüne Produkte und grüne Erzeugung. In den Ausbau „grüner“ bzw. dezentraler Erzeugungsanlagen – vorzugsweise aus Biomasse, Wind-, Sonnen- und Wasserkraft – und „grüner“ Netze investiert die Unternehmensgruppe in den nächsten Jahren zusätzlich 100 Millionen Euro. Und das ausschließlich in den eigenen Regionen. Dort erzeugen die Süwag und ihre Tochterunternehmen heute bereits rund 250 Millionen kWh „grünen“ Strom ausschließlich aus regenerativen bzw. dezentralen Energieerzeugungsanlagen.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1825094

Erstellt von an 22. Jun 2020. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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