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Stegemann/Gerig: Unser Wald braucht Hilfe – Waldumbau jetzt voranbringen





Nationaler Waldgipfel wichtiges Signal für die
Forstwirtschaft in Deutschland

Anlässlich des heute in Berlin stattfindenden nationalen
Waldgipfels erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und
Landwirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, und
der zuständige Berichterstatter, Alois Gerig:

Albert Stegemann: „Der nationale Waldgipfel sendet wichtige
Signale: Der Schutz unserer Wälder verlangt jetzt große
Anstrengungen. Die Bundesregierung lässt den Wald und die Menschen,
die mit und vom Wald leben, in der Not nicht allein. Gemeinsam mit
Wissenschaftlern, Fachverbänden und der Praxis werden tragfähige
Lösungen erarbeitet. Denn wenn wir den Wald vor lauter geschädigten
Bäumen nicht mehr sehen, werden wir unsere Klimaziele nicht erreichen
können.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt Bundesforstministerin
Julia Klöckner mit großem Nachdruck, die notwendigen Hilfen zügig auf
den Weg zu bringen. Denn in diesem und im letzten Jahr haben Stürme,
Dürre, Schädlinge und Brände in deutschen Wäldern schwere Schäden
angerichtet. Wichtige Waldfunktionen, wie der Erhalt der
Biodiversität oder der Wasser- und Bodenschutz, sind gefährdet.
Insbesondere die Klimaschutzleistung des Waldes ist bedroht,
schließlich binden die Wälder 127 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr. Über 100
Mio. Festmeter Schadholz sorgen für einen drastischen Preisverfall
auf dem Holzmarkt – deshalb stehen viele Forstbetriebe vor dem Aus.“

Alois Gerig: „Wiederaufforstung, nachhaltige Waldbewirtschaftung
und mehr Holznutzung sind für uns unverzichtbare Bausteine einer
schlüssigen Klimaschutzpolitik. In den vergangenen Jahren ist der
Waldumbau gut vorangekommen – dieser Weg muss konsequent fortgeführt
werden. Ziel muss es sein, mit klimatoleranten und
standortangepassten Baumarten stabile Mischwälder zu schaffen. Bund
und Länder sind gefordert, die Anpassung unserer Wälder an den
Klimawandel mit Rat und Tat zu unterstützen: Neben Finanzhilfen
bedarf es eines wissenschaftlich fundierten Konzeptes, damit der
Waldumbau gelingt.

Darüber hinaus ist es unerlässlich, die internationale
Zusammenarbeit in der Forstwirtschaft zu stärken. Der Klimawandel
macht nicht an nationalen Grenzen halt. Deutschland muss noch stärker
dafür kämpfen, dass die globale Entwaldung gestoppt wird. Wir müssen
unseren Beitrag leisten, weltweit eine nachhaltige
Waldbewirtschaftung zu etablieren und mit Wiederaufforstungen dem
Klimawandel entgegenzutreten.“

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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Erstellt von an 25. Sep 2019. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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