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Pro Energiewende: Eigenverbrauchslösungen fördern statt bestrafen





Rekordhitze in der Arktis und brennende Regenwälder zeigen unübersehbar die Dringlichkeit einer globalen Energiewende auf. CO2-Emissionen müssen umgehend massiv reduziert werden, um den Schaden für Mensch und Natur noch begrenzen zu können. In der Hoffnung, klimafreundliche Anreize für die Wirtschaft zu schaffen, führt die Bundesregierung ab 2021 eine CO2-Abgabe für die Bereiche Wärme und Verkehr ein.[1] Aktuelle Marktforschung belegt aber, dass neben der Bepreisung hoher CO2-Emissionen auch die Belohnung des Engagements für die  Energiewende gefordert wird.

Im Auftrag des Stromspeicher-Spezialisten E3/DC hat der unabhängige Marktforscher EUPD Research gut 2.000 Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu ihrem Wissensstand und ihren Einschätzungen bei wichtigen Energiewendethemen befragt. Auch Motivatoren und Hindernisse für klimafreundliches Engagement waren Teil der Erhebung.

Die Ergebnisse zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger den Luft- und Schiffsverkehr sowie die Industrie als größte Verursacher von CO2-Emissionen wahrnehmen und diese entsprechend am höchsten mit Abgaben belasten würden. Auch beim Auto sind die Befragten bereit, CO2-Bepreisungen zu akzeptieren, allerdings wurde dies mehrheitlich erst auf Rang 3 genannt. Die Akzeptanz von spezifischen CO2-Abgaben für die Bereiche Strom und Wärme findet hingegen kaum Zustimmung.

Die Bürgerinnen und Bürger sehen außerdem die Vergabe von Prämien für klimafreundliches Handeln als sinnvoll an. Zwei Drittel der Befragten sprechen sich dafür aus, dass Maßnahmen für das aktive Einsparen von CO2 belohnt werden sollen. Hierunter würde zum Beispiel der Umstieg von veralteten Strom- und Wärmeanlagen auf moderne Technologien fallen, die auf erneuerbaren Energien basieren ? wie etwa die Wärmepumpe oder die Elektromobilität. Dr. Andreas Piepenbrink, Geschäftsführer von E3/DC, kommentiert: ?Die Kombination aus Photovoltaik- und Speichersystem für den privaten Haushalt trägt aktiv zur Einsparung von CO2 bei. Es müssen jetzt echte Anreize geschaffen werden, damit die Bürgerinnen und Bürger traditionelle Systeme durch klimafreundliche Alternativen ersetzen. Eine CO2-Bepreisung in der geplanten Höhe allein reicht nicht aus, um die Energielandschaft in Deutschland nachhaltig zu verändern.?

EUPD-Research Geschäftsführer Dr. Martin Ammon fasst zusammen: ?Unsere Befragungsergebnisse beweisen einmal mehr, dass deutschlandweit die Bereitschaft bei Bürgerinnen und Bürgern vorhanden ist, sich an den Kosten der Energiewende zu beteiligen ? zum Beispiel durch höhere Flugpreise. Auf der anderen Seite ist es jedoch auch wichtig, das Engagement der Bürgerinnen und Bürger entsprechend zu honorieren.?

[1] Presse- und Informationsamt der Bundesregierung im Mai 2020.

­­Über E3/DC

Die E3/DC GmbH, eine 100%ige Tochter der Hager Group, wurde 2010 in Osnabrück gegründet. Heute ist E3/DC als Wechselrichterhersteller in Deutschland Marktführer für die netzgekoppelte solare Ersatzstromversorgung. Die von E3/DC entwickelte dreiphasige DC-Technologie (TriLINK®) und die Ladesysteme für Elektrofahrzeuge sorgen beim Einsatz in Privat- und Gewerbeimmobilien für höchste Autarkiegrade und Einsparungen ? insbesondere im oberen Leistungsbereich. 2018 wurde E3/DC zum zweiten Mal in Folge von Florian Langenscheidt als ?Marke des Jahrhunderts? ausgezeichnet. In einer von EuPD Research (Bonn) durchgeführten unabhängigen Kundenbefragung erreichte das Unternehmen im vergangenen Jahr den höchsten Weiterempfehlungswert. Die Kundenzufriedenheitsanalyse des Instituts ergab für E3/DC 2018 zum dritten Mal in Folge die Note 1,6. Im April 2019 wurde die Kundenzufriedenheit von TÜV SÜD zertifiziert.

Das nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmen beschäftigt aktuell über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Osnabrück, Göttingen, Wetter (Ruhr) und München. Entwickelt und produziert werden Lithium-Speichersysteme, Wechselrichter, Wallbox und andere Komponenten in Deutschland

Weitere Informationen: www.e3dc.com

Als führendes Markt- und Wirtschaftsforschungsinstitut im Bereich der Nachhaltigkeit stützt sich EUPD Research auf eine einzigartige Erfahrung bei Marktforschungsprojekten mit ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeitsforschung hat EUPD Research in den letzten Jahren alleine im Bereich der Energiemärkte über 1.500 Forschungsprojekte durchgeführt. Die Themenschwerpunkte der vorwiegend internationalen Studien liegen bei den erneuerbaren Energien, speziell bei Photovoltaik und Speichern.

Weitere Informationen: www.eupd-energy.com

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1836333

Erstellt von an 11. Aug 2020. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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