Der Umstieg von Öl- oder Gasheizung auf eine Wärmepumpe lohnt sich im Altbau. Das belegen auch Studien. Erfahre, welche Zahlen den dauerhaften finanziellen Vorteil von Wärmepumpen belegen. Das Angebot von TapTapHome bringt dich deinem Heizungstausch näher: In digitalen Ratgeberartikeln, telefonischen Erstgesprächen und dem Kontakt zu passenden Fachbetrieben für die Umsetzung.
Von teuren Verbrennen von Öl und Gas zum klimafreundlichen und günstigen Heizen mit der Wärmepumpe
In drei Schritten zum erfolgreichen Heizungstausch
Kostenvergleich: Vergleiche die Preise für fossile Brennstoffs samt CO?-Preise mit Strompreisen samt möglicher Ersparnis durch Photovoltaik.
Fördergelder: Sichere dir bis zu 80 Prozent KfW-Förderung beim Umstieg auf eine Wärmepumpe.
Haus als Kraftwerk: Erschaffe zuhause ein lukratives Energiesystem: Als Zusammenspiel aus Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe. Günstiger kannst du nicht heizen.
=> Dass Umweltwärme auch in älteren Häusern sparsam und wirtschaftlich arbeitet, belegen Langzeitstudien des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE): Selbst in Gebäuden mit klassischen Heizkörpern erreichen moderne Anlagen verlässliche Jahresarbeitszahlen über 3 und senken so die laufenden Heizkosten gegenüber fossilen Brennstoffen spürbar.
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So punktet das Komplettsystem im Alltag
Die Kosten für eine Wärmepumpe sind zunächst hoch – höher als für einen neue Gasheizung. Lass dich davon nicht abschrecken. Denn die Anschaffungskosten machen nur einen Teil des Gesamtbildes aus. Über die Betriebsdauer hinweg lohnt sich die Wärmepumpe. Insbesondere im Vergleich zu unvorhersehbaren und derzeit bereits sehr hohen Kosten für fossile Brennstoffe.
Eine Wärmepumpe benötigt zwar Strom für den Betrieb, aber nur einen kleinen Anteil. Die Wärme erzeugt sie mit Umweltenergie aus Luft, Erde oder Grundwasser. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht für drei Kilowattstunden Heizwärme nur etwa einen Teil Strom. Damit hat die Wärmepumpe eine Jahresarbeitszahl (JAZ) von 3, das ist typisch im Altbau. Der Bedarf an Heizenergie lässt sich mit einer Wärmepumpe im Altbau grob gesagt durch drei teilen, was die Heizkosten deutlich senkt. Schließlich hat die Wärmepumpe eine Effizienz von etwa 300 Prozent (oder mehr), während eine moderne Gasbrennwertheizung höchstens 98 Prozent erreichen kann. Außerdem kommen bei einer fossilen Heizung noch CO2-Abgaben von mehreren hundert Euro pro Jahr dazu. Die entfallen bei der Wärmepumpe.
Die KfW-Förderung senkt die Anschaffungskosten deutlich
Über die KfW kannst du für einen Wechsel von einer fossilen Heizung zu einer Wärmepumpe hohe Fördergelder beantragen. Unter bestimmten Voraussetzungen können es bis zu 80 Prozent von maximal 28.000 Euro sein, also 22.400 Euro, die du sofort nach erfolgtem Heizungstausch zurückerhältst. Hat deine Wärmepumpe insgesamt 40.000 Euro gekostet, musst du nur 17.600 Euro komplett selbst zahlen. Das entspricht in etwa den Anschaffungskosten einer neuen Gasbrennwertheizung.
Rechenbeispiel: Mit Wärmepumpe und PV-Anlage zahlst du im Jahr 1.340 Euro weniger fürs Heizen
Der Beispielrechnung liegt ein typisches Einfamilienhaus aus dem Bestand zugrunde. Es hat einen jährlichen Wärmebedarf von 20.000 kWh.
Alte Öl- oder Gasheizung: Inklusive Brennstoff und CO?-Abgabe von rund 300 Euro/Jahr liegen die Heizkosten bei rund 2.300 Euro pro Jahr, Tendenz steigend.
Wärmepumpe mit Umweltwärme und Strom (JAZ 3,5): Der Strompreis liegt bei 35 ct/kWh. Bei einem Strombedarf von etwa 5.700 Kilowattstunden zahlst du bei reinem Netzbezug rund 2.000 Euro im Jahr. Damit heizt du vom ersten Tag an günstiger als mit Gas oder Öl.
Wärmepumpe (s. o.) mit Photovoltaikanlage und Stromspeicher: Du deckst 70 Prozent des Strombedarfs über deinen Solarstrom zu ca. 9 ct/kWh ab. Du kaufst rund 30 Prozent aus dem Netz, zu 35 ct/kWh. So fällt der durchschnittliche Strompreis auf 16,8 ct/kWh.
Mit der Wärmepumpe und einer PV-Anlage mit Speicher zahlst du für das Heizen nur noch rund 960 Euro im Jahr.
Du sparst gegenüber dem Heizen mit Gas jedes Jahr etwa 1.340 Euro. Lagen deine Kosten nach Förderung bei 12.000 Euro, dann hat sich deine Wärmepumpe allein über die günstigeren Heizkosten nach 9 Jahren amortisiert.
=> Die Frage, ob sich eine Wärmepumpe im Altbau lohnt, ist damit beantwortet.
Zur Wärmepumpe wechseln: TapTapHome unterstützt dich
Mit TapTapHome ist der Umstieg auf die Wärmepumpe einfach. Wir unterstützen dich von der ersten Beratung bis zur Umsetzung. Du möchtest zunächst mehr wissen? Dann lies die Ratgebertexte rund ums Haus auf TapTapHome.com. Du erfährst dort alles Wichtige rund um den Heizungstausch. Wenn du ins Detail gehen möchtest, buche einen Termin für ein kostenloses telefonisches Erstgespräch. Sobald du dich an die Umsetzung machen möchtest, vernetzen wir dich mit passenden Fachbetrieben aus deiner Region, die sofort freie Kapazitäten haben.
