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Genossenschaft Green Value SCE über die alarmierende Zunahme der Abholzung des Regenwaldes





Suhl, 28.05.20. „Holzfäller machen offensichtlich kein Home-Office“, meinen die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE mit Blick auf neueste Ergebnisse von Umweltschutzorganisationen. Danach habe die Abholzung alleine im brasilianischen Amazonasgebiet um 55 Prozent zum Vorjahreszeitraum zugenommen. Und das obwohl das lateinamerikanische Land wie kaum ein anderes im unter den Auswirkungen von Corona zu leiden hat. „Begünstigt wird diese Situation durch die Politik des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonara, der wiederholt gezeigt hat, dass ihn Umweltschutzthemen nichts angehen“, meint Green Value SCE.

Abholzung von Regenwald: Dramatische Zunahme
„In einer Zeit, in der Flüge – beispielsweise für Journalisten und Umweltschutzpropagandisten – unmöglich geworden sind, wurden moderne Techniken immer wichtiger“, so die Verantwortlichen der Europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Beispielweise wertet das Nationale Institut für Weltraumforschung Inpe Satellitenbilder aus. Diese zeigen, dass alleine im ersten Quartal 1200 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt wurden. „neu“, so die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. 2020 könnten damit alleine im Amazonasgebiet mehr als 50 Prozent mehr Emissionen ausgestoßen werden.

Brasilien: Gezielte Schwächung der Kontrolle
„Wie verschiedene Medien berichten, nutzen illegale Holzfäller dabei die derzeitige Situation und fällen, nahezu unbeobachtet, in großem Stil Bäume und vernichten damit den Lebensraum für einheimische Bevölkerungsgruppen, aber auch die Tierwelt“, erklären die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Dies vor dem Hintergrund, als die Corona-Krise die Arbeit der Umweltschutzbehörden massiv beeinträchtigt – nachdem diese ohnehin bei Amtsantritt durch Bolsonaro zu Beginn des vergangenen Jahres personell reduziert worden waren. Die illegalen Holzfäller fühlen sich aber auch deshalb so sicher, da der brasilianische Präsident erst im Dezember letzten Jahres die Massnahme MP-910, besser bekannt als Landraub-Gesetz, ins brasilianische Parlament einbrachte. Dieses Gesetz soll in den kommenden Wochen im Parlament behandelt werden und würde – bei Bestätigung – die illegale Abholzung öffentlichen Landes von 2018 nachträglich legalisieren. „Kommt es dazu, würden die Abholzung von 570.000 Quadratmetern Regenwald, mehr als der Fläche Spaniens, im Nachhinein als rechtmäßig anerkannt – mit einem fatalen Zeichen für die Zukunft und das Selbstverständnis der illegalen Holzfäller“, so die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE.

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Erstellt von an 28. Mai 2020. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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