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Energiekosten durch Kraft-Wärme-Kopplung deutlich gesenkt.





Bad Kreuznach / Unterschleißheim, 13.05.2014: Die zu den ACURA Kliniken Rheinland-Pfalz AG gehörende Karl-Aschoff-Klinik in Bad Kreuznach ist die rehabilitative Schwerpunktklinik für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Neben Patienten mit rheumatischen Erkrankungen versorgt die Karl Aschoff Klinik poststationär auch Patienten nach orthopädischen Operationen oder Unfällen. Die Patienten werden im Sinne des bio-psycho-sozialen Modells als ganzheitliche Therapie im Team von Ärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Diätassistentinnen, Sozialarbeitern, Orthopädietechnikern und Psychologen behandelt. Bei der anstehenden Sanierung der Heizzentrale stand vor allem die deutliche Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Das vor Ort beauftragte Südwärme-Kompetenzzentrum, die Firma Essenpreis Haustechnik GmbH, erarbeitete zusammen mit der Essenpreis Energieoptimierung GmbH sowie dem Ingenieurbüro für Versorgungstechnik IBV, unter dem Gesichtpunkt der ganzheitlichen Wirtschaftlichkeit ein auf die Bedürfnisse und die örtlichen Rahmenbedingungen individuell angepasstes Energieversorgungskonzept, das die Strom- und Wärmeversorgung umfasst. Das Ergebnis: Über 60% des gesamten benötigten Stroms werden durch ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer Leistung von 113 kWel. und 180 kWth. selbst erzeugt. Die hierbei anfallende Wärme wird zu 100% im Krankenhaus genutzt und deckt rund 70% der gesamten benötigten Wärme ab. Die restlichen 30% der benötigten Wärme werden über zwei Gas-Brennwertkessel mit einer Leistung von jeweils 370 kW abgedeckt. Im Rahmen eines Energie-Contracting-Vertrages hat Südwärme die kompletten Investitionen von zirka 825.000 Euro für die Sanierung übernommen und wird die Anlage voll eigenverantwortlich durch das örtliche Kompetenzzentrum, die Firma Essenpreis Haustechnik GmbH, betrieben. Das Klinikum profitiert ab Inbetriebnahme im Juli 2014 von wesentlichen Vorteilen: Die Karl-Aschoff-Klinik spart sich die kompletten Investitionskosten, senkt durch die eigene Stromerzeugung und die wirtschaftliche Wärmeerzeugung seine Energiekosten deutlich, kommt in den Genuss einer absoluten Betriebssicherheit durch den professionellen Anlagenbetrieb der Südwärme und reduziert gegenüber der alten Anlage zusätzlich den CO2-Ausstoß um satte 35%, das sind immerhin 270 Tonnen pro Jahr. Dies entspricht einer Fahrleistung mit dem Auto bei einem CO2-Ausstoß von 160 g/km (derzeitiger Flottenverbrauch in Deutschland) von ca. 1.700.000 km pro Jahr.
Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.
Weitere Informationen: www.suedwaerme.de

Bildrechte: Acura Kliniken Rheinland-Pfalz AG

Bildrechte: Acura Kliniken Rheinland-Pfalz AG

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Erstellt von an 13. Mai 2014. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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