Deutsche Umwelthilfe kritisiert RWE-Rückzug aus Offshore-Wind: „RWE macht sich zum Handlanger der fossilen Trump-Regierung“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die Einigung von RWE mit der US-Regierung über den Rückzug aus Offshore-Windprojekten scharf. Nach Medienberichten erhält der Energiekonzern für die Aufgabe seiner Windkraftvorhaben vor den Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar. Diese Mittel sollen nun in fossile Projekte umgelenkt werden. Die DUH fordert von RWE, seine klimapolitischen Verpflichtungen und die eigenen Konzernziele ernst zu nehmen.

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner kommentiert:

„RWE lässt sich von der Trump-Regierung mit Steuergeld dafür bezahlen, keine Windkraft zu bauen – und investiert die Milliarden dann in Gaskraftwerke und LNG-Terminals. Damit macht RWE sich zum Handlanger der Trump-Regierung, die den Ausbau erneuerbarer Energien stoppen und die fossile Vergangenheit zementieren will. Während der Konzern sich sonst zum Vorreiter der Energiewende ernennt, riskiert er mit diesem Deal einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust. Eine Reinvestition der Rückzahlungen aus US-Offshore-Windpachten in fossile Infrastruktur steht in eklatantem Widerspruch zu RWEs Netto-Null-Ziel bis 2040. Diese Milliarden gehören in Wind, Solar und Speicher – nicht in die fossile Vergangenheit.“

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Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
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