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dena startet Studie zur urbanen Energiewende





– Viele Städte und Kommunen in Deutschland stehen noch am Anfang
– Unternehmen und Institutionen als Partner für Hauptstudie
gesucht

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) beginnt eine groß angelegte
Studie, um einen strategischen und politischen Orientierungsrahmen
für die urbane Energiewende in Deutschland zu entwickeln. Im Fokus
stehen dabei Herausforderungen wie die Koordinierung der vielen
Akteure, die Suche nach geeigneten Technologien und zukunftsfähigen
Geschäftsmodellen, die zunehmende Digitalisierung sowie die
Weiterentwicklung von Infrastrukturen. Das Vorhaben baut auf einer
vom ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung im Auftrag der
dena durchgeführten Vorstudie zum Stand der urbanen Energiewende in
Deutschland auf. Die Auswertung umfasst 200 Studien und Projekte zu
verschiedenen kommunalen Energiewendethemen.

Die Vorstudie zeigt, dass der größte Teil der deutschen Kommunen
das Thema Klimaschutz im Tagesgeschäft bisher nur bedingt angehen
kann. Zudem erschwert die hohe Diversität der Ausgangsbedingungen die
Entwicklung von Strategien und Geschäftsmodellen. Positiv ist zu
vermerken, dass die Kommunen neuen Technologien offen gegenüberstehen
und innovative Projekte insbesondere auf Quartiersebene entstehen. Um
mit dem komplexen Thema umgehen zu können, benötigen alle Akteure
einen praktikablen und verlässlichen Handlungsrahmen. Gemeinsam mit
qualifizierten Partnern wird sich die dena dieser Herausforderung in
der Studie „Urbane Energiewende“ stellen.

Praxisorientierte Strategien für die urbane Energiewende

„Städte und Kommunen stehen bei Energie und Klimaschutz vor großen
Herausforderungen. Gleichzeitig bietet die urbane Energiewende große
Potenziale für Fortschritt, Klimaschutz und Lebensqualität“, sagt
Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Wir können
Orte gestalten, in denen die Ansprüche moderner Lebenswelten mit den
Möglichkeiten eines Hochtechnologiestandortes und dem
Erfahrungsschatz aus zig Demonstrations- und Pilotprojekten
einhergehen. Deshalb wollen wir mit unserer Studie einen breiten
Dialog starten und praxisorientierte Strategien entwickeln.“

Studie bindet Unternehmen und Organisationen ein

In der Untersuchung diskutiert und bewertet die dena gemeinsam mit
Unternehmen und politischen wie gesellschaftlichen Akteuren die
verschiedenen Lösungspfade für die urbane Energiewende. Unternehmen,
Institutionen und Organisationen, die sich in die Studie einbringen
möchten, können sich bis 31. März 2018 bei der dena als
Studienpartner bewerben.

Mehr zum Thema urbane Energiewende sowie 14 Thesen aus der
Vorstudie sind unter www.dena.de/urbane-energiewende verfügbar.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Michael Brey, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777-804, Fax: +49 (0)30 66 777-699,
E-Mail: brey@dena.de, Internet: www.dena.de

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1578710

Erstellt von an 8. Feb 2018. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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