Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat angekündigt, die geplante Abschaffung des Radwegs „Unter den Eichen“ auf dem Rechtsweg zu stoppen. Vergangene Woche waren Pläne der Berliner Senatsverwaltung öffentlich geworden, den erst 2022 eingerichteten Radfahrstreifen wieder abschaffen zu wollen. Die Abschaffung verstößt nach Einschätzung der DUH gegen mehrere rechtliche Vorschriften und gefährdet die Sicherheit von Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Rollstuhlfahrern, die sich zukünftig den Gehweg mit dem Radverkehr teilen müssten. Der für den Busverkehr freigegebene Radweg ist Teil des Radverkehrsnetzes sowie des ÖPNV-Vorrangnetzes nach dem Berliner Mobilitätsgesetz.
Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH:
„Verkehrssenatorin Ute Bonde plant den nächsten rechtswidrigen Streich gegen die Verkehrssicherheit der Berlinerinnen und Berliner – aber nicht mit uns. Wir werden die geplante Abschaffung des Radwegs ‚Unter den Eichen‘ auf dem Rechtsweg stoppen, so wie wir bereits den Rückbau des geschützten Pop-up-Radwegs auf der Kantstraße bis auf Weiteres verhindert haben und die Abschaffung von Tempo 30 auf der Saarstraße vor Gericht stoppen konnten. Unsere Sicherheit im Straßenverkehr ist nicht verhandelbar. Jeder weitere Radweg nützt zudem der Luftqualität und bringt uns einen Schritt weiter in Richtung Verkehrswende.“
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