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Zweite Solaranlage auf den Dächern der Leistenfabrik Stark in Zunsweier installiert





Seit 2010 produziert eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Leistenfabrik Stark in Zunsweier umweltfreundlichen Solarstrom. Jetzt hat die Sixtus Stark GmbH erneut investiert und 636 Module mit je 250 Watt Leistung installieren lassen. Die Anlage, die von dem Hohberger Photovoltaikunternehmen Adsoba geplant und realisiert wurde, hat eine Gesamtleistung von 159 Kilowatt/Peak und produziert Strom für den Eigenbedarf des Unternehmens. Insgesamt hat die Sixtus Stark nun 1,5 Millionen Euro investiert.

“Mit dem im Jahr 2010 gebauten ersten Solarkraftwerk, haben wir schon mehr als 700 Tonnen Kohlendioxid eingespart”, sagt Geschäftsführer Jürgen Langeneckert. 45 Mitarbeiter beschäftigt der Unternehmer in seinem Betrieb, in dem zunehmend FSC-zertifiziertes Holz verarbeitet wird. Leisten aus Zunsweier finden als Fuß- und Dekorleisten in ganz Europa Verwendung – einige schmücken sogar die Bühne der deutschen Staatsoper in Berlin. “Für uns ist die Entscheidung für Photovoltaik nicht nur eine betriebswirtschaftliche Überlegung”, sagt Langeneckert. “Wenn man sich überlegt, welche Folgekosten Strom aus Kernkraft verursacht, gibt es auch eine moralische Verpflichtung, in Sachen Energiewende mit gutem Beispiel voranzugehen. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass eine Solaranlage auf dem Dach für jedes öffentliche Gebäude obligatorisch sein sollte.”

Wie bei der 2010 realisierten Anlage mit seinerzeit 1606 Modulen vom Typ Solon Black und einer Gesamtleistung von 385 Kilowatt, hat Jürgen Langeneckert wieder mit den Solarstromexperten von Adsoba in Hohberg zusammengearbeitet. “Die alte Anlage läuft absolut störungsfrei”, sagt der Unternehmer. “Wir liegen sogar leicht über den prognostizierten Ergebnissen.” Die Finanzierung der Anlage erfolgte gemeinsam mit der Volksbank Offenburg und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die für Solarstromanlagen zinsverbilligte Darlehen bereitstellt. Langeneckert: “Wir können davon ausgehen, dass sich die Anlage nach acht bis elf Jahren amortisiert hat – und das bei einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren.”

Der auf dem Dach produzierte Strom fließt indes nicht zu den üblichen Einspeisevergütungen ins allgemeine Stromnetz, sondern wird direkt in der Produktion verbraucht. Ein Teil der Energie, die Säge-, Hobel- und Schleifmaschinen benötigen, kommt künftig vom Dach. Damit macht sich das Unternehmen ein Stück weit unabhängig von der künftigen Entwicklung des Strompreises und ist vor steigenden Energiekosten gefeit.

Für Eckhard Aßmus, den Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter von Adsoba, ist die Zunsweierer Anlage wegweisend: “Die Einspeisevergütung für Solarstrom ist inzwischen weniger attraktiv als noch vor ein paar Jahren. Angesichts des hohen Strompreises lohnen sich jedoch insbesondere solche Anlagen, die für den Eigenbedarf ausgelegt sind – und zwar sowohl auf Wohngebäuden wie auch auf gewerblichen Dächern, Supermärkten und Bürogebäuden.”

Hintergrund:
Der Hohberger Photovoltaik-Spezialist Adsoba hat sich unter der Führung des Gründers Eckhard Aßmus mit innovativen Solarstrom-Konzepten in der Region einen Namen gemacht. Der Firmenname rührt genau daher: Advanced Solutions by Eckhard Aßmus – oder kurz: Adsoba.

In den vergangenen fünf Jahren hat das mittelständische Unternehmen aus Hohberg-Hofweier mit insgesamt 350 maßgeschneiderten Photovoltaikanlagen auf Gewerbedächern, Freiflächen und Privathäusern rund 20 000 Kilowatt/Peak Leistung ans Netz gebracht. Ob für Unternehmer, Agrarwirte, Gemeinden oder Privatpersonen: Bei Adsoba steht die Sicherheit der jeweiligen Investition immer an erster Stelle!

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Erstellt von an 15. Jan 2014. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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