Berlin, im Februar 2026 – Das Berliner Unternehmen Fion Energy hat eine intelligente Stromspeicher-Lösung entwickelt, mit der Unternehmen Energieeinsatz und -kosten nachhaltig optimieren und Preisunterschiede am Strommarkt profitabel nutzen können. Zentraler Hebel ist die selbstentwickelte KI-Steuerung der Batteriespeicher. Diese optimiert den Strombezug und das Lastenprofil automatisch auf Basis von Verbrauchsmustern, Tarifen und Marktpreisen. Besonders attraktiv ist dies für Unternehmen in der Lebensmittelindustrie, weil Produktions- und Kühlprozesse oft zu einem schwankenden Lastgang und wiederkehrenden Lastspitzen führen. Hier hat Fion bereits mehrere Projekte erfolgreich umgesetzt und Batteriespeicher installiert.
In der Lebensmittelindustrie entstehen Lastspitzen durch typische Produktionsabläufe wie Erhitzen, Reinigen, Abfüllen, Verpacken oder den Anlauf mehrerer Anlagen in kurzen Zeitfenstern. Das führt zu kurzfristig hohen Leistungsspitzen im Strombezug, die sich unmittelbar in den Netzentgelten niederschlagen. Kühlhäuser können diese Effekte zusätzlich verstärken, zum Beispiel durch zeitgleiches Anlaufen von Kühlaggregaten nach Schaltzyklen. Mit einem intelligenten Batteriespeicher können Unternehmen hier wirkungsvoll gegensteuern und Kosten sparen.
So hat Fion ein Unternehmen, das diverse Produktionsstandorte betreibt, an drei Standorten mit Batteriespeichern um die 200 kWh und 200 kW ausgestattet. Die intelligente Steuerung übernimmt die Fion Energy Optimizer Software. Diese nutzt Batteriespeicher deutlich vielseitiger als herkömmliche Lösungen.
Die KI-Steuerung analysiert sämtliche Faktoren wie Verbrauch und Strompreise und setzt die jeweils optimale Lösung in Echtzeit um. So wird der Batteriespeicher zu Zeiten von niedrigen Strompreisen geladen und bei hohen entladen bzw. bei hoher Last, um Lastspitzen zu kappen. Zudem kann das Unternehmen von Preisunterschieden am Strommarkt profitieren. Durch diese Arbitrage generiert das Unternehmen zusätzliche Erlöse, ohne in den laufenden Betrieb einzugreifen. Das verkürzt wiederum die Amortisationszeit des Batteriespeichers: Sie beträgt drei bis vier Jahre.
„Durch die intelligente Kombination von Lastspitzenkappung, Arbitrage und Eigenverbrauchsoptimierung wird der Speicher optimal ausgelastet, wirtschaftlich betrieben und nahtlos in bestehende industrielle Energiesystem integriert“, erklärt Johannes Meriläinen, Geschäftsführer von Fion Energy. Er hat das Projekt in der Lebensmittelindustrie maßgeblich betreut.
Fion begleitet Unternehmen durch alle Prozessphasen des Projekts und stellt ihnen einen festen Ansprechpartner zur Seite. Im konkreten Fall wurden an zehn Standorten deutschlandweit Batteriespeicher simuliert und potenzielle Einsparungen berechnet. Die Priorisierung der Standorte erfolgte dann anhand des Investitionsvolumens und der Amortisationszeiten. Nach Analyse und technischer Überprüfung hat Fion die vollständige Projektleitung für die Technik, Regulierung und den Betrieb der Anlagen übernommen, einschließlich der Sicherstellung aller regulatorischen Anforderungen. Seit der Inbetriebnahme ist Fion für die intelligente Steuerung der Batteriespeicher zuständig. Das umfasst auch die Wartung und ein 24/7 Monitoring, um jederzeit einen sicheren Betrieb und maximale Einsparungen zu gewährleisten. Dank Echtzeit-Reporting haben Unternehmen den Batteriebetrieb, die Einsparungen und Erlöse transparent im Blick.
„Unsere erfolgreiche Projekte zeigen, wie die Lebensmittelindustrie die Schwankungen am Energiemarkt profitabel nutzen können“, so Johannes Meriläinen. „Wir freuen uns, dass wir damit auch dazu beitragen, die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von deutschen Unternehmen zu optimieren. Denn gerade das Thema Energiekosten ist für viele ein Wettbewerbsnachteil – das wollen wir ändern.“
Weitere Informationen sind unter folgendem Link verfügbar: www.fion-energy.com
