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Sensibler Riecher trotz Schutzmaske: Gasspürer im Auftrag von Gasnetz Hamburg unterwegs





Hamburg. Hamburgs beste Riecher schnüffeln ab sofort durch die Hansestadt. Im Auftrag von Gasnetz Hamburg überprüfen acht Gasspürer insgesamt rund 1.900 Kilometer der erdverlegten Gasleitungen auf ihre Dichtigkeit. Für diese Tätigkeit brauchen sie nicht nur eine hohe technische Kompetenz. Ein Gasspürer muss auch sehr gut zu Fuß sein, da er die Leitungen abläuft. Ein Tablet-PC zeigt ihm dabei die genaue Lage der Leitungen an. Einsatzleiter Stefan Kretschmer von Gasnetz Hamburg sagt: „In einer Saison kommt ein Gasspürer auf mehr als 700 Kilometer Fußweg. Das ist in etwa die Strecke von Hamburg nach Ingolstadt.“ Aktuell schnüffelt der Gasspürer durch Wandsbek, Bergedorf, Neugraben und Hamburg-Nord ¬– Altona und Eimsbüttel folgen demnächst. Bei Kontakten – wenn etwa Anlieger und Passanten die Gasspürer nach ihrer Arbeit fragen – haben die Fachleute stets eine Gesichtsmaske griffbereit. Mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen stellt Gasnetz Hamburg so auch im Corona-Jahr 2020 sicher, dass die Gasversorgung eine sichere und zuverlässige Energie-Infrastruktur bleibt.

Die sensible Spürnase steckt in dem Hightech-Gerät, das der Gasspürer mit sich trägt. Die Messsonde sieht aus wie ein Metalldetektor auf Rollen und saugt die Luft direkt über dem Boden an. Das Gasspürgerät auf dem Rücken des Spezialisten – man könnte es für einen Rucksack halten – schlägt schon bei der kleinsten Menge Gas in der Luft sofort an. Seine elektronische „Nase“ misst im ppm-Bereich (parts per million). Besteht also unter einer Million Luftpartikeln nur ein einziger aus Gas, schlägt der elektronische Riecher an.

Im Falle solcher Meldungen lokalisiert der Gasspürer die Herkunft genau und beurteilt die Dringlichkeit. Stefan Kretschmer: „Sollte in sehr seltenen Fällen ein größerer Schaden vorhanden sein, sind die Bautrupps in kürzester Zeit vor Ort, um ihn sofort zu beheben.“ Seine Gasspürer hat Gasnetz Hamburg in Corona-Zeiten neben den Hightech-Geräten mit Desinfektionsmitteln und Gesichtsmasken ausgerüstet. Fahrzeuge und Geräte werden gereinigt und der Mindestabstand zu Passanten eingehalten.

Als Teil der kritischen Infrastruktur hat das Unternehmen bereits früh Maßnahmen für die Belegschaft ergriffen. Ein Krisenstab trifft sich mehrmals wöchentlich und reagiert schnell auf die neuesten Entwicklungen zum Corona-Virus. Die zahlreichen Hygienevorschriften erfüllen ihren Zweck: Gasnetz Hamburg stellt weiterhin die sichere und störungsfreie Gasversorgung der Hansestadt sicher.

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Erstellt von an 23. Mai 2020. geschrieben in Allgemein. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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