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Energiekosten online zahlen – das sind die 7 beliebtesten Onlinezahldienste





Muss die Rechnung oder der Einkauf im Internet immer mit der Kreditkarte oder gar per Lastschrift beglichen werden? Nein, immer mehr Dienstleister bieten die Zahlungsart eines oder mehreren Onlinezahldiensten an. Fast jeder kennt PayPal oder Klarna und immer beliebter wird bei den Kunden und Dienstleistern Giropay. Mehr zum Onlinezahldienst Giropay und sechs weiteren Anbietern gibt es hier.

Sensible Daten schützen und Onlinezahldienste nutzen

Viele Bürger sorgen sich um ihre sensiblen Daten, die eingegeben werden müssen, wenn ein Zahlungsvorgang abgeschlossen wird. Die Daten könnten unter Umständen abgefangen werden oder der Händler selbst hat Zugriff auf Daten wie Name, Anschrift, Kreditkartennummer, Gültigkeitszeitraum der Bank- oder Kreditkarte und Sicherheitscode. Um das zu verhindern, nutzen immer mehr Verbraucher einen Onlinezahldienst wie Giropay, Klarna, Apple Pay oder Amazon Pay. Bisher ist es aber so, dass nicht alle Händler oder Dienstleister alle Onlinezahlsyteme anbieten, sondern immer nur eine bestimmte Auswahl. Das hängt damit zusammen, dass die Kosten meistens zulasten der Dienstleister gehen.

Eine offene Rechnung von Giropay zu begleichen hat sich auf dem deutschen Markt durchgesetzt. Das System wurde von bekannten Großbanken in Deutschland gegründet, um den Zahlungsprozess deutlich zu vereinfachen und beschleunigen. Beim Bezahlen online wird nicht mehr die Kreditkartennummer benötigt und bleibt damit für Dritte unsichtbar. Das Konto ist direkt mit dem Bezahlsystem verknüpft und benötigt zur Identifizierung nur eine TAN, sofern der Zahlungsbetrag die 30,00 Euro übersteigt.

Die offene Rechnung wird von Giropay identifiziert und mit den Daten des Dienstleisters abgeglichen. Wenn alle Daten übereinstimmen wird die Transaktion freigegeben. Der Vorteil: Dienstleister für Energie oder Händler erhalten sofort die Benachrichtigung, dass die Transaktion abgeschlossen wurde. Anschließend kann der Dienstleister die weitere Leistung gewähren oder ein Händler die Ware versenden. Insgesamt beschleunigen Onlinezahldienste wie Paydirekt, Google Pay und Masterpass den gesamten Dienstleistungs- oder Kaufprozess.

Dabei hat jedes Bezahlsystem seine Vor- und Nachteile. Es gibt ein klares Sicherheitskonzept und wer sorgfältig auf seine Daten achtet und alle Schritte stets genau befolgt, dem wird ein Fehlkauf keinesfalls zum Verhängnis. Giropay bietet im Vergleich zu PayPal keinen Käuferschutz. Dennoch ist das Geld sicher, denn eine Transaktion lässt sich bei entsprechenden Nachweisen auch direkt mit der Bank rückgängig machen. Bei PayPal hingegen gibt es zwar einen Käuferschutz, allerdings kam es in der Vergangenheit immer mal wieder vor, dass PayPal -Konten ohne Vorankündigung stillgelegt wurden. Sehr zum Ärgernis der Kunden, von denen einige abwanderten und auf Alternativen zurückgriffen.

Einer der strengsten Anbieter von Onlinezahlsystem ist Klarna. Um den Klarna-Dienst nutzen zu können, müssen Kunden sich verifizieren. Die Skandinavier verfügen damit über eines der besten Sicherheitssysteme, allerdings werden auch sehr viele persönliche Daten benötigt.

Onlinezahldienste für viele Zwecke

Mit den Onlinezahldiensten kann man nicht nur Online Shoppen und Offline Shoppen. Sogar Strom lässt sich mit den meisten Zahlungsanbietern zahlen mit denen man die Energiekosten sicher und pünktlich zahlen kann. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren lohnt die Verknüpfung des Kontos mit Giropay, Klarna oder einem anderen Zahlungsanbieter.

Eine kurze Übersicht über die Onlinezahldienste und dessen Bedingungen:

Giropay

Kein externes Benutzerkonto erforderlich. Direkte Verbindung zum eigenen Onlinebanking für den Abschluss einer Transaktion. Der Onlinezahldienst ist gebührenpflichtig. Eignet sich gute zum Bezahlen von offenen Rechnungen des Energielieferanten.

Masterpass

Das System ist PayPal sehr ähnlich. Es wird ein Benutzerkonto benötigt und es müssen bestimmte Daten wie Kreditkartennummer beim Anbieter hinterlegt sein. Die Verifizierung für den Abschluss einer Transaktion erfolgt mit der E-Mail-Adresse und einem Passwort.

Google Pay

Der Onlinezahldienst ermöglicht die Hinterlegung einer Kreditkarte oder eines PayPal -Kontos für das Bezahlen von Artikeln im Internet. Teilweise ist die Zahlungsmethode in Geschäften akzeptiert.

Paydirekt

Wie Giropay ist Paydirekt mit dem eigenen Bankkonto verknüpft. Für eine Transaktion werden die Bankkontodaten genutzt, eine zusätzliche Registrierung ist nicht nötig. Die Gebühren übernehmen die Händler, weshalb der Anbieter bisher nur mäßig wächst.

Apple Pay

Das Onlinezahlsystem erinnert an Amazon Pay, Google Pay und PayPal. Es ist gültig für App-Käufe im Apple Store oder Onlineeinkäufe sowie beim Bezahlen in Supermärkten.

Klarna

Die Schweden bieten verschiedene Optionen innerhalb des Onlinezahlsystems an. In der Regel wird der fällige Rechnungsbetrag eingezogen, aber erst nach 14 Tagen dem Empfänger gutgeschrieben. Sobald bestätigt wurde, dass die Ware eingegangen ist.

PayPal Der Klassiker mit eigenem Benutzerkonto und Käuferschutz. Auffällige Transaktionen führen aber schnell zur vorschnellen Kontosperrung.

Für welches Onlinezahlsystem sich auch jeder einzelne Verbraucher entscheidet, sollte wissen, dass Onlinezahlsysteme für offene Rechnungen geeignet sind. Es ist das Zahlungsmittel der Zukunft.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1822747

Erstellt von an 12. Jun 2020. geschrieben in Stromtarife. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Kommentieren und Pings sind deaktiviert.

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