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Drexel und Weiss erhält weiteres Zertifikat des Passivhaus Institut Deutschland





Wolfurt, 2. März 2011 – Das Passivhaus Institut Darmstadt (PHI) hat ein weiteres Mal ein Gerät des Passivhaus-Pioniers drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme ausgezeichnet. Der „aerosilent centro” ist ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung und das Herzstück der semizentralen Lüftungs- und Passivhaustechnik des Unternehmens für den Geschosswohnbau.

Der „aerosilent centro” ist das erste und einzige Wärmerückgewinnungsgerät seiner Klasse, das den strengen Prüfkriterien des Passivhaus Instituts Darmstadt standhalten konnte. In einem mehrgeschossigen Wohnbau verwertet das Gerät von drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme die in der Abluft enthaltene Wärme, indem es sie über einen Wärmetauscher direkt auf die hereingeführte Frischluft überträgt. Das spart Energie und damit auch Kosten.

Der Einsatzbereich des Geräts liegt bei maximal 1200 Kubikmeter Luft pro Stunde. Das entspricht je nach Wohnungsgröße einer zentralen Wärmerückgewinnung für acht bis 15 Wohnungen. Der „aerosilent centro” kann aber auch in der Lüftungstechnik für große Hallen und Betriebsgebäude eingesetzt werden.

„Die Zertifizierung bestätigt uns wieder einmal, dass unsere Geräte den höchsten technischen und energetischen Anforderungen genügen”, freut sich drexel und weiss-Geschäftsführer Reinhard Weiss über das PHI-Zertifikat. „Sowohl in Bezug auf die Effizienz der Wärmerückgewinnung, der Energieeffizienz der Ventilatoren und der Dichtheit bewies das Lüftungsgerät „aerosilent centro” seine Stärken.”

Semizentral: Ökologische und ökonomische Vorteile
In der semizentralen Lüftungs- und Passivhaustechnik für den Geschosswohnbau von drexel und weiss energieeffiziente haustechniksysteme ist der „aerosilent centro” das Herzstück. Semizentral deshalb, weil die Wärmerückgewinnung zentral erfolgt, während die Luftmenge mittels eines Lüftungsgerätes direkt in den Wohneinheiten – also dezentral – nutzergerecht reguliert werden kann.

„Die semizentrale Technologie ist die effizienteste Art der Komfortlüftung im mehrgeschossigen Wohnbau und kann zur Heizung und Warmwasserbereitung noch um ein dezentrales Kompaktgerät ergänzt werden”, erklärt Weiss. Das Kompaktaggregat samt Kleinstwärmepumpe versorgt dann jeweils eine Wohneinheit mit Wärme und Warmwasser. Als klimaschonender Energieträger wird dazu ein umweltfreundlicher Solekreis eingesetzt, der dem Erdreich Wärme entzieht.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die bei zentraler Wärmeerzeugung unvermeidbaren Energieverluste, die beim Erzeugen, Speichern und Verteilen von Wärme und Warmwasser entstehen, werden fast zur Gänze eliminiert. Gleichzeitig reduzieren sich, verglichen mit einer energetisch gleichwertigen dezentralen Lösung, die Kosten der Haustechnik um rund 25 Prozent. Zudem entfällt auch der Aufwand für die zentrale Heizkostenabrechnung, die mitunter die gleichen Kosten verursacht wie die Heizung selbst. Fazit: hohe Energieeffizienz bei reduzierten Investitions- und Verwaltungskosten.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=359235

Erstellt von an 2. Mrz 2011. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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