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Die Green Value SCE Genossenschaft über Boliviens Plan zur Regenwaldvernichtung





Suhl, 30.10.2019. „Mit dem Präsidentenerlass 3973 vom 10. Juli dieses Jahres hat die Regierung Boliviens das Abholzen und Abbrennen von Wäldern in den Departamentos Beni und Santa Cruz genehmig “, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Als Begründung führt das Dekret das Bevölkerungswachstum und die Nachfrage nach Lebensmitteln an. 21 bolivianische Organisationen sowie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appellieren an den Präsidenten Boliviens. Dieser soll diesen Mitte Juli in Kraft getretenen Erlass zurücknehmen, der die Waldrodung und das Abbrennen genehmigt. Seitdem sind über 5,3 Millionen Hektar Land in Flammen aufgegangen. „Eine unglaubliche Umweltsünde“, so Green Value SCE.
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„Global Forest Watch, ein auf die Auswertung von Satellitenfotos spezialisierter Dienst, hat seitdem mehr als 300.000 Bärnde in dem südamerikanischen Land gezählt“, erläutern die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Gut ein Drittel der abgebrannten Flächen waren tropische Trockenwälder und weitere 55% tropische Savannen, berichten die Umweltorganisation FAN. Allein in Santa Cruz gingen fast 1,2 Millionen Hektar Schutzgebiete in Flammen auf, darunter weite Teile des Nationalparks Otuquis. Forscher schätzen, dass Millionen Tiere Ofer der Flammen wurden. Dürre, starke Winde und Hitze begünstigen die Ausbreitung der Brände. Feuerwehren und Einwohner bekämpfen die Flammen mit mangelhafter oder ganz fehlender Ausrüstung. „Man kann sich nur ansatzweise vorstellen, was hier geschieht“, so die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft.
Falsche Agrarpolitik
„Was als Unterstützung der Lebensmittelversorgung kommuniziert wurde, hat gänzlich andere Hintergründe“, erläutern die Experten der europäischen Genossenschaft Green Value SCE. Fachleute sprechen von fehlgeleiteter Agrarpolitik. Bereits einen Tag nach Inkrafttreten kritisierte das Forschungszentrum CIPCA den Präsidentenerlass. Er diene dazu, die Abholzungen der Agrarindustrie zu legalisieren und die Nachfrage Chinas nach Fleisch zu bedienen.
„Tatsächlich haben am 28. August 2019 in Santa Cruz Boliviens Präsident Evo Morales und der chinesische Botschafter den Export der ersten Ladung Rindfleisch in das asiatische Land als historisches Ereignis gefeiert. Bis zum Jahr 2025 sollen die Fleischausfuhren auf 117.000 Tonnen steigen, so die staatliche Chinesische Nachrichtenagentur Xinhua“, so Green Value SCE.

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Erstellt von an 30. Okt 2019. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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