Startseite » Umwelttechnologien » Desinfektion mit einem Gas – funktioniert das?

Desinfektion mit einem Gas – funktioniert das?





Desinfektion als wichtigste Schutzmaßnahme

Das Waschen und Desinfizieren der Hände haben sich die meisten Menschen bereits angeeignet. Es wird ein fester Bestandteil des Tagesablaufs. Geschäfte, Arztpraxen und Kliniken und viele weitere führen die notwendigen Desinfektionen durch. Als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung der gesundheitsschädlichen Erreger ist dies auch dringend notwendig.

Wie wird desinfiziert?

Üblicherweise werden als Standardverfahren die Handdesinfektion und die Flächenwischdesinfektion verwendet. Meist mit auf Alkohol basierenden Desinfektionsmitteln. Als Standardverfahren sind diese hervorragend geeignet, um die Ausbreitung von Viren und Bakterien zu erheblich zu minimieren. Wenn die Maßnahmen richtig ausgeführt werden.

Bleibt ein Risiko?

Leider Ja! Das größte Risiko liegt hierbei im Menschen selbst. Gerade wenn ein Verhalten als selbstverständlich behandelt wird, führt dies oft zur so genannten Betriebsblindheit. Was nichts anderes bedeutet als dass ein eingeübtes Verhalten nach einiger Zeit nicht mehr korrekt ausgeführt wird, weil es zu einer lapidaren „Ich mach es mal“-Handlung wird. Dann wird schnell vergessen die Hände komplett mit Desinfektionsmittel zu behandeln. Ein Sprühstoß aus der Desinfektionsflasche wird es schon tun. Oder die Hände werden eingesprüht, aber das Desinfektionsmittel nicht auf der Hand, z.B. in den Fingerzwischenräumen, verteilt.

Bei der Flächenwischdesinfektion ist es oft genauso. Sie wird zur Routine. Und Routine führt zur Betriebsblindheit. Es werden irgendwann nur noch die sichtbaren Oberflächen desinfiziert aber Gegenstände wie ein Türknauf, eine Türklinke, Schubladengriffe oder auch Tischkanten vergessen.
Mal ehrlich. Wann haben Sie zuletzt die Unterseite Ihres Bürotisches im Behandlungsraum oder alle Seiten des Empfangstresen desinfiziert? Sein Sie einfachmal ehrlich zu sich selbst!

Corona hält sich doch nur bis zu 72 Stunden auf Oberflächen!

Grundsätzlich ist das der aktuelle Forschungsstand. Aber es gibt noch mehr Viren und Bakterien. Erreger wie SARS oder MERS, die auch zu den Coronaviren gehören, können sich bis zu neun Tage auf Oberflächen halten. Forscher sind der Meinung, dass sich dies auch auf den Covid 19 Erreger übertragen lässt. Und wenn es nicht die Viren sind, gibt es immer noch Bakterien, die sich teilweise längere Zeit auf Oberflächen halten. Noro- und Rhinoviren bis zu sieben Tage, Rotaviren bis zu acht Wochen, Streptokokken bis zu 6 Monate und Salmonellen bis zu 4 Jahre.

Wie können alle Flächen einfach desinfiziert werden?

Es gibt Ecken und Winkel, die übersehen werden oder die etwas schwerer zu erreichen sind. Wie kann denn hier desinfiziert werden? Die Lösung hierfür ist eine gasförmige Desinfektion. Die Desinfektion mit Ozon!

Welche Vorteile bietet eine Ozondesinfektion?

Bei einer Ozondesinfektion werden Räume oder auch Fahrzeuge mit einem Ozongerät bestückt, welches aus dem in der Umgebungsluft vorhandenem Sauerstoff Ozon erzeugt. Das Ozon Gas flutet den kompletten zu behandelnden Raum mit Ozon. Es dringt dabei in alle, sonst nur schwer erreichbaren Ecken des Raumes ein und trifft dabei auf alle Oberflächen.

Ozon wandelt sich nach der Ozondesinfektion rückstandslos in Sauerstoff um. Sauerstoff ist in der normalen Umgebungsluft enthalten. Sauerstoff ist ein lebensnotwendiges Gas für den Menschen.

Es ist keine zusätzliche Wischdesinfektion nötig. Ein Nachwischen ist nicht notwendig. Es werden keine alkoholhaltigen Dämpfe erzeugt. Somit entsteht auch kein typischer Desinfektionsmittelgeruch im behandelten Raum.

Während der Ozondesinfektion werden zusätzlich Geruchspartikel in der Luft zersetzt. Ein zusätzlicher Vorteil für Sie. Wenn sich in einem Raum unangenehme Gerüche ausgebreitet haben, werden diese bei einer Ozonraumdesinfektion ebenfalls beseitigt. Ozon bekämpft auch Geruchspartikel in der Luft.

Warum sollten ganze Räume desinfiziert werden?

Beim einfachen Husten und Niesen werden kleinste Tröpfchen bis zu zwei Meter verteilt. Durch die Luftverwirbelungen beim Niesen und Husten gelangen diese Tröpfchen überall hin. Meist sind es genau diese kleinsten Tröpfchen, mit denen die Krankheitserreger verteilt werden. Für die Viren und Bakterien spielt es kaum eine Rolle auf welchen Oberflächen sie haften. Sie warten dort geduldig auf den nächsten Wirt.

Bleiben Sie gesund!

Andreas Vollack Fachwerkzentrum und Schädlingsbekämpfung
Mündener Str. 18
34359 Reinhardshagen
Tel.: 05544 940 80 20
E-Mail: info@fachwerkzentrum-vollack.de
Website: www.fachwerkzentrum-vollack.de

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1810081

Erstellt von an 20. Apr 2020. geschrieben in Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

FaceBook

Archiv

© 2020 88energie. All Rights Reserved. Anmelden - Copyright by LayerMedia