Der BDG begrüßt Bundestagsbeschluss zum Kohlendioxid-Speicherungs- und -Transport-Gesetz

Der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e. V. (BDG) begrüßt den gestrigen Beschluss des Bundestages zum Kohlendioxid-Speicherungs- und -Transport-Gesetz. Das Gesetz schafft erstmals einen bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen für Abscheidung, Transport und geologische Speicherung von Kohlendioxid (CCS). Dies erhöht die Planungs- und Investitionssicherheit für Wirtschaft, Behörden und Fachpraxis.

Aus Sicht des BDG ist das Gesetz ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland. „Die Umsetzung von CO?-Transport und Speicherung ist ohne geowissenschaftliche Fachkompetenz nicht möglich“, erklärt Prof. Dr. Christoph Hilgers, Vorsitzender des BDG.

Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler seien insbesondere bei der Standorterkundung, der sicherheitsrelevanten Bewertung, dem Betrieb geologischer Speicher, der Untergrundüberwachung sowie bei Genehmigungs- und Aufsichtsverfahren unverzichtbar.

Mit dem neuen Rechtsrahmen könne Deutschland nun „vom Reden ins Machen kommen“. Für junge Fachkräfte und den wissenschaftlichen Nachwuchs entstünden langfristige Perspektiven in einem zentralen Transformationsfeld der Industrie.

„Klimaschutz braucht Rechtssicherheit und Fachwissen“, so das BDG-Präsidium weiter. „Das Kohlendioxid-Speicherungs- und -Transport-Gesetz kann nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn geowissenschaftliche Expertise systematisch eingebunden wird. Hierfür steht der BDG bereit – mit geprüfter Fachkompetenz, anerkannten Standards und einem starken beruflichen Netzwerk.“

Kontakt:

BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e. V. (https://geoberuf.de/

„Unsere Ressourcen in kompetenter Hand für eine sichere und saubere Umwelt“

Andreas Günther-Plönes (ploenes@geoberuf.de)

Geschäftsführer

Der BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e. V. ist die berufliche Interessenvertretung der Geowissenschaften der festen Erde in Deutschland.

Er vertritt seit über 40 Jahren die Interessen der ca. 30.000 Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler in Deutschland gegenüber Politik, Öffentlichkeit und anderen Berufsgruppen.

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