Startseite » Sonstige, Umwelttechnologien » Das Projekt IMPAQT startet kostenlose Schulungen zu intelligenten Management-Tools für Aquakultursysteme

Das Projekt IMPAQT startet kostenlose Schulungen zu intelligenten Management-Tools für Aquakultursysteme





Das Projekt IMPAQT (Intelligent Management System for Multi-Trophic Aquaculture) wird im Rahmen des europäischen H2020-Programms gefördert und durch das Marine Institute in Irland koordiniert. Es vereint 21 multidisziplinäre Partner aus 12 Ländern. Das ambitionierte Ziel von IMPAQT ist die Beschleunigung eines Paradigmenwechsels in der Aquakultur in der EU, von traditionellen Produktionssystemen (Monokultur) hin zu einem integrierten multitrophischen Aquakultur-Produktionssystem (IMTA).

Die Schulung richtet sich zum einen an Aquakultur-Produzenten, -Betreiber und -Endnutzer sowie Trainer, die mit Endnutzern und Zwischenhändlern zusammenarbeiten. Zum anderen an Regulierungsbehörden, Entscheidungsträger sowie nationale und länderübergreifende Aquakultur-Entwicklungsorganisationen.

Das Projektteam ist international sehr aktiv, nimmt beispielsweise an europäischen Aquakultur-Veranstaltungen wie der Aquaculture Europe 2020 teil, bei der IMPAQT-Ergebnisse in Webinars, Vorträgen, auf Postern und in einem öffentlich zugänglichen Messestand online präsentiert wurden. Darüber hinaus arbeitet IMPAQT in den Bereichen Blue Economy und Aquakultur intensiv mit anderen EU-Projekten zusammen, um Synergien aufzubauen und die Ergebnisse auch anderen Interessierten zugängig zu machen.

Gleichzeitig erstellen die Partner Strategiepapiere, in denen die Ergebnisse und Vorschläge von IMPAQT einfließen. So können die europäischen Vorschriften, Standardisierungen und Richtlinien im Hinblick auf eine nachhaltigere Aquakultur optimiert werden. In den kommenden Monaten wird auch ein Handbuch veröffentlicht, das alle zentralen Entwicklungen des IMPAQT-Projekts beinhaltet.

Intelligentes Managementsystem für IMTA wird bereits an 6 Pilotstandorten getestet

IMTA ist ein neues Konzept, bei dem verschiedene Arten – zum Beispiel Fische, Algen, Schalentiere – im selben Lebensraum gezüchtet werden. Die natürliche Fähigkeit dieser Arten, die in oder rund um Fischfarmen vorhandenen Nährstoffe (oder Abfallstoffe) wiederzuverwerten, kann Züchtern dabei helfen, ihre Umweltbilanz zu verbessern und zusätzliche wirtschaftliche Vorteile zu erlangen.

Durch die Anwendung von Ökosystemleistungen und Kreislaufwirtschaftsprinzipien haben die IMPAQT-Partner neuartige kosteneffiziente Technologien für das IMTA-Monitoring und -Management sowie hochentwickelte Modelle zur Implementierung der optimalen Konfiguration für integrierte Aquakultursysteme entwickelt. Zudem erhöht sich die Brancheneffizienz durch ein Intelligentes Managementsystem (IMS), das Daten aus verschiedenen Quellen integriert, um in Echtzeit Feedback zum Betrieb zu liefern.

Diese Technologien werden derzeit an 6 Pilotstandorten in Irland, der Türkei, den Niederlanden, Schottland und China getestet und validiert. In der aktuellen Phase verfolgt das Projektteam das Ziel, das IMS abzustimmen und die Untersuchungen zu Effizienz, Nachhaltigkeit und Kreislauf der Systemproduktion abzuschließen.

Weitere Informationen, Videos und Hintergrundberichte zum Thema Innovation im IMPAQT Knowledge Center.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=1904330

Erstellt von an 25. Mai 2021. geschrieben in Sonstige, Umwelttechnologien. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

Ihre Meinung dazu

FaceBook

Archiv

© 2021 88energie. All Rights Reserved. Anmelden

- Copyright by LayerMedia