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Contracting sorgt für Wirtschaftlichkeit





Stuttgart/Unterschleißheim: Die bestehende Öl-Heizungsanlage einer Wohnungseigentümergemeinschaft im Stuttgarter Fuchsienweg mit 2.800qm zu beheizender Fläche hatte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und musst komplett erneuert werden. Das Projekt wurde über VOL-Ausschreibung an Südwärme und deren Kompetenzzentrum, die Wilhelm Schettter GmbH in Kernen-Stetten, vergeben. Bei Planung und Umsetzung standen die Erfüllung der hohen Anforderungen des EWärmeG sowie der EnEV 2009 genauso im Fokus, wie die Verbesserung von Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz. Die nun realisierte aufwändige technische Lösung mit einer monovalenten, äußerst energieeffizienten 300 kW Biomasseanlage mit Pellets, konnte trotz hoher Investitionskosten von ca. 200.000 Euro durch Energie-Contracting mit der Südwärme realisiert werden. Durch die besondere Konzeption der Heizungsanlage, konnte für das Projekt eine Förderung im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundes – KfW-Programm Erneuerbare Energien-Premium – erreicht werden. Ansonsten wurde die Investition voll von der Südwärme getragen. Die Eigentümergemeinschaft hatte sich im Hinblick auf die Erfüllung der EnEV dazu entschlossen, die Heizungsanlage dahingehend zu erneuern, dass als Brennstoff Holzpellets eingesetzt werden. Dazu wurden zwei der drei bestehenden Heizöltanks entfernt und durch den Einbau einer Zwischenwand ein Pelletslager geschaffen. Als Notversorgung dient ein am Pelletskessel angebrachter Ölbrenner, der durch den noch verbliebenen Öltank versorgt wird. Die beiden installierten Pufferspeicher fassen jeweils 3.000 Liter. Für die Eigentümergemeinschaft war besonders wichtig, dass auf Seiten der Südwärme von Anfang an, während der gesamten Umsetzungsphase (Angebotserstellung, Vertragsausarbeitung, Planungsphase, Bauphase, Inbetriebnahme) und für den Betrieb der Anlage ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stand und steht, der im lokal ansässigen Südwärme-Kompetenzzentrum erreichbar ist. Dass Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit bei diesem Projekt Hand in Hand gehen, zeigt die Einsparung am CO2-Ausstoß: Gegenüber der Altanlage werden sage und schreibe 89 Prozent weniger ausgestoßen. Die eingesparten 170 Tonnen CO2 pro Jahr entsprechen der Fahrleistung eines PKW von zirka 1 Mio. Kilometern.

Kurz-URL: https://www.88energie.de/?p=677115

Erstellt von an 10. Jul 2012. geschrieben in Allgemein, Sonstige. Sie können allen Kommentaren zu diesem Artikel folgen unter RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben oder einen trackback setzen zu diesem Artikel

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