Seine jüngste Sitzung hielt der Beirat des Fachverbandes Gebäudetechnik des ZVEI – Verband der Elektro- und Digitalindustrie – jetzt bei Stiebel Eltron in Holzminden ab. Neben den Verbandsthemen stand dabei auch eine Besichtigung der Wärmepumpenfertigung sowie des Schulungs- und Kommunikationszentrums des Unternehmens, dem Energy Campus, auf dem Programm.
Der ZVEI vertritt die Interessen von mehr als 1.100 Mitgliedsunternehmen der Elektro- und Digitalindustrie. Mit einem Jahresumsatz von rund 225 Milliarden Euro und etwa 873.000 Beschäftigten im Inland im Jahr 2025 gehört die Branche zu den bedeutendsten Industriezweigen Deutschlands. Heinz-Werner Schmidt, Geschäftsführer der Stiebel Eltron-Gruppe, ist seit 2024 Mitglied im Vorstand des ZVEI und Vorsitzender des Fachverbandes Gebäudetechnik. Er begrüßte als „Hausherr“ die Gäste und führte gemeinsam mit Alexander Hoppe, Leiter Energy Campus, durch die Wärmepumpenfertigung. „Wir sind jahrzehntelanger Partner des ZVEI und freuen uns immer, wenn Fachverbände den Weg nach Holzminden finden“, so Schmidt.
„Als Unternehmen, das auf den ersten Blick eher in der SHK-Branche zuhause ist, ist die Mitarbeit im ZVEI insbesondere deshalb wichtig, weil die Zukunft der Gebäudetechnik elektrifiziert ist und eine enge Zusammenarbeit zwischen Elektro- und SHK-Branche notwendig ist“, erklärt Schmidt. Gebäude würden heute zunehmend ganzheitlich betrachtet, weiß der Branchenexperte: „Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und intelligentes Energiemanagement greifen ineinander“ so Schmidt, „Die technische Abstimmung der einzelnen Technologien und der entsprechenden Schnittstellen wird damit immer wichtiger – sowohl im Neubau als auch in der Sanierung von Gebäuden.“
Im Markt sei diese Entwicklung längst erkennbar, meint der Experte: „Immer mehr SHK-Betriebe bieten ihren Kunden genau solche umfassenden energetische Konzepte für das gesamte Gebäude an. In der Branche bezeichnen wir diese gewerkeübergreifend arbeitenden Fachbetriebe auch als ‚Zebras‘.“ Dabei sei Stiebel Eltron mit der Fokussierung auf die Wärmepumpe seit jeher ein Unternehmen, das beide Branchen verbunden hat: Während die SHK-Fachbetriebe insbesondere für die hydraulische Einbindung und die Wärmeverteilung verantwortlich sind, übernehmen Elektrofachbetriebe die elektrische Installation. Wie genau diese Zusammenarbeit funktioniert, konnten die Beiratsmitglieder jetzt beim Besuch in Holzminden sehen. Neben der Wärmepumpenproduktion erhielten sie im Energy Campus Einblicke in die Schulungsangebote von Stiebel Eltron, mit denen das Unternehmen Fachpartner bei genau diesen Herausforderungen unterstützt.
Stiebel Eltron, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von 941 Millionen Euro (2024) zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien, Wärme- und Haustechnik.
Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit rund 5.000 Beschäftigten weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung. Stiebel Eltron produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Hameln (NDS), in Freudenberg (NRW) und in Eschwege (Hessen) sowie an fünf weiteren Standorten im Ausland (Arvika/Schweden, Tianjin/China, Ayutthaya/Thailand, Poprad/Slowakei, West Hatfield, Massachusetts /USA).
