Am 18. August beginnt in Halle an der Saale eine außergewöhnliche Expedition: Der Extremsportler, Klimaaktivist und Filmemacher Michael Walther startet mit seinem Stand-up-Paddleboard zu einer rund 650 Kilometer langen Reise bis an die Küste. Seine Route führt über die Saale, die Elbe, die Elde, die Müritz, die Peene und schließlich in die Ostsee.
Die Tour ist Teil seines internationalen Projekts ZERO EMISSIONS, mit dem Michael Walther seit 2008 Extremsport mit den Themen Klima- und Meeresschutz, globale Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Engagement verbindet. Sein Ziel ist es, Menschen außerhalb klassischer Umweltdebatten zu erreichen und durch persönliche Begegnungen sowie außergewöhnliche sportliche Leistungen für diese Themen zu begeistern.
„Sport kann Menschen verbinden und Aufmerksamkeit schaffen. Ich möchte zeigen, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann und dass wir gemeinsam stärker sind als die Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagt Michael Walther.
In den vergangenen Jahren hat Walther zahlreiche außergewöhnliche Projekte realisiert. Zuletzt entstand im Rahmen von ZERO EMISSIONS die internationale Dokumentation TIME TO ACT, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels und möglichen Lösungsansätzen beschäftigt und die aktuell für den Deutschen Naturfilmpreis nominiert ist. Darüber hinaus unternahm er im vergangenen Herbst den Versuch, den Atlantik mit einem speziell entwickelten Stand-up-Paddleboard zu überqueren, musste diesen nach einer Kollision mit Treibgut jedoch unterbrechen.
Bei seinen Expeditionen arbeitet Michael Walther regelmäßig mit renommierten wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) und Organisationen wie der Deutschen UNESCO Kommission zusammen.
Bereits 2022 durchquerte Walther Deutschland auf dem Wasser – von Basel bis Kiel. Die damalige Route führte überwiegend über den Rhein und das westdeutsche Kanalsystem. Mit der diesjährigen Expedition rücken nun Mitteldeutschland und der Nordosten Deutschlands in den Mittelpunkt.
Ein besonderes Anliegen der Reise ist der Austausch mit Menschen entlang der Strecke. Michael Walther möchte Initiativen, Vereine, Schulen und engagierte Bürgerinnen und Bürger besuchen, die sich für Umwelt- und Klimaschutz, Demokratie oder globale Gerechtigkeit einsetzen. Dabei sollen Begegnungen entstehen, die Mut machen und zeigen, wie vielfältig gesellschaftliches Engagement bereits heute ist.
„Ich möchte Menschen kennenlernen, die Verantwortung übernehmen – oft im Kleinen und häufig ohne große öffentliche Aufmerksamkeit. Wenn wir diese Geschichten sichtbar machen, motivieren wir uns gegenseitig und inspirieren vielleicht auch andere, selbst aktiv zu werden.“
Zum Auftakt der Reise wird es in Halle in Kooperation mit Public2Science eine Veranstaltung geben, bei der sich die Vertreter*Innen der demokratischen Parteien über aktuelle Herausforderungen austauschen und bei der die ZERO EMISSIONS Dokumentation „Time to Act“ zu sehen sein wird. Weitere Interessierte Organisationen, Projekte und Initiativen entlang der Route sind eingeladen, mit Michael Walther Kontakt aufzunehmen und Teil dieser besonderen Reise zu werden.
Über das Zero Emissions Projekt:
Das Zero Emissions Projekt wurde 2008 von Michael Walther gegründet, um mit außergewöhnlichen Aktionen Menschen für Umweltschutz zu begeistern. Es setzt auf innovative Ansätze und positive Botschaften, um nachhaltiges Denken und Handeln in den Alltag zu bringen. Neben reinen Extremsportprojekten, wie einer Reise quer durch Deutschland (2022) oder der versuchten Atlantiküberquerung, nutzt der Initiator Michael Walther seine Reisen auch für Vorträge und Filmproduktionen. So entstand bei einer Tour mit dem Stand-up-Paddleboard vor Grönland der international mehrfach ausgezeichnete Film „The Great Route“ und die Dokumentation „Time to Act“, die aktuell auf diversen nationalen und internationalen Filmfestivals läuft und für den Deutschen Naturfilmpreis nominiert ist. Ende 2025 versuche Michael mit einem speziellen Stand-up-Paddleboard den Atlantik als erster Europäer zu überqueren, musste den Versuch durch eine Kollision mit Treibgut jedoch abbrechen.
Pressekontakt:
ZERO EMISSIONS
Hendrik Wendt
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