Proxima Fusion, Europas am schnellsten wachsendes Fusionsenergie-Unternehmen, ernennt Sergei Galperin zum Chief Financial Officer. Mit der Berufung stärkt Proxima sein Führungsteam für die nächste Phase des Unternehmensaufbaus: den Weg von einer wissenschaftlichen und technologischen Führungsposition hin zu einem industriell skalierbaren Fusionsunternehmen.
Sergei Galperin bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzierung und Kapitalmarkt sowie dem Aufbau stark wachsender Technologieunternehmen mit. Bei J.P. Morgan war er zuletzt European Head of Financial Technology Advisory und begleitete strategische sowie Kapitalmarkttransaktionen für einige der dynamischsten Wachstumsunternehmen Europas. Anschließend wechselte er als CFO zu Alan, wo er das Unternehmen durch mehrere Finanzierungsrunden führte und die finanzielle Infrastruktur für die Expansion in Europa und Kanada aufbaute. Zuletzt war Sergei Galperin bei Ribbit Capital im Silicon Valley tätig und investierte in europäische Startups.
Bei Proxima Fusion wird Sergei Galperin die Finanzstrategie des Unternehmens verantworten. Im Zentrum steht der Aufbau der Kapitalbasis für Proximas nächste technische und industrielle Meilensteine: die Stellarator Model Coil (SMC), mit der Proxima Fusion 2027 die Hochtemperatur-Supraleiter-Technologie für Stellaratoren absichern will, sowie Alpha, den Demonstrationsstellarator, der Anfang der 2030er-Jahre erstmals Nettoenergiegewinn aus Fusion im Dauerbetrieb erreichen soll. Alpha ist der zentrale Schritt auf dem Weg zu Stellaris, dem ersten kommerziellen Stellarator-Fusionskraftwerk, das Ende der 2030er-Jahre entstehen soll.
„Der Aufbau der ersten kommerziellen Fusionskraftwerke verlangt neben wissenschaftlicher Exzellenz und ingenieurtechnischer Umsetzungskraft auch eine Finanzstrategie, die mit diesem industriellen Anspruch Schritt hält“, sagt Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion. „Sergei bringt genau die Erfahrung mit, die Proxima in dieser Phase braucht: Er kennt die Kapitalmärkte, hat ein europäisches Technologieunternehmen als CFO skaliert und zuletzt als Investor Gründerinnen und Gründer beim Aufbau großer Unternehmen begleitet. Mit ihm stärken wir Proxima für den nächsten Abschnitt: den Aufbau eines europäischen Fusionsunternehmens mit globalem Anspruch.“
„Das nächste Jahrzehnt gehört der Fusion“, sagt Sergei Galperin. „Die wissenschaftlichen Grundlagen sind gelegt, die Technologie rückt in industrielle Reichweite, und Proxima hat die Chance, daraus in Europa ein kommerzielles Unternehmen von globaler Bedeutung aufzubauen. Verlässliche, skalierbare und saubere Energie ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit – und Fusion ist der Schlüssel, sie zu lösen.“
Über Proxima Fusion
Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren. Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.
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