E-Mobil-Brunch Nagold endet nach 11 Jahren: Fokus auf Impulsbücher, E-Mobilität und Energiewende

Nagold, April 2026 – Nach elf Jahren ist der E-Mobil-Brunch in Nagold zu Ende gegangen. Was einst als kleines Austauschformat begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Plattform für Elektromobilität, Energiewende und gesellschaftliche Zukunftsfragen.

Am 26. April 2026 trafen sich ein letztes Mal E-Mobilistinnen und E-Mobilisten, Fachleute und Interessierte, um gemeinsam zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven zu gewinnen.

„Was diesen Brunch besonders gemacht hat, waren nicht nur die Inhalte, sondern die Menschen“, sagt Initiator Hajo Schörle. „Die Offenheit, die Neugier und die Bereitschaft, wirklich in den Dialog zu gehen – das hat jede einzelne Veranstaltung geprägt.“

Über die Jahre hinweg standen zahlreiche Themen im Mittelpunkt – von praktischen Erfahrungen mit E-Fahrzeugen bis hin zu grundlegenden Fragen der Energiewende. Beim letzten Treffen wurde mit dem Thema „bidirektionales Laden“ erneut ein zentraler Aspekt zukünftiger Energie- und Mobilitätssysteme aufgegriffen.

Doch im Kern ging es immer um mehr als Technik.

„Es ging nie darum, fertige Antworten zu liefern“, so Schörle. „Sondern darum, Fragen zu stellen, Perspektiven zu öffnen und gemeinsam ein besseres Verständnis für Veränderung zu entwickeln.“

Genau dieser Ansatz findet nun in anderer Form seine Fortsetzung.

Parallel zu den Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren die Impulsbücher entstanden. Sie greifen zentrale Zukunftsthemen wie Innovation, Nachhaltigkeit sowie Mobilitäts- und Energiewende auf – und setzen bewusst auf Dialog statt Belehrung.

„Die Impulsbücher sind im Grunde die konsequente Weiterentwicklung dessen, was wir im E-Mobil-Brunch erlebt haben“, erklärt Schörle. „Sie schaffen Räume für Gespräche – in Unternehmen, Organisationen und Kommunen.“

Diese Entwicklung soll nun deutlich ausgebaut werden. Neben neuen Themen und ergänzenden Arbeitsformaten steht vor allem die Internationalisierung im Fokus.

„Wir stehen an einem Punkt, an dem diese Inhalte weit über den deutschsprachigen Raum hinaus relevant sind“, sagt Schörle. „Deshalb entwickeln wir aktuell englischsprachige Ausgaben und neue Formate, um den Dialog international weiterzuführen.“

Mit dem Ende des E-Mobil-Brunchs schließt sich damit ein Kapitel – und gleichzeitig öffnet sich ein neues.

„Der Brunch war nie ein Selbstzweck“, so Schörle. „Er war immer ein Mittel, um Menschen zusammenzubringen. Und genau das geht auf einer anderen Ebene weiter.“

Infos zu dem Impulsbuchprojekt finden Sie auf der Verlagsseite.

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