Der Ausbau erneuerbarer Energien rückt die Frage in den Fokus, welche Flächen sich für Solar- und Speicherprojekte eignen und wie zusätzlicher Flächendruck vermieden werden kann. GreenScout e.V. (www.greenscout-ev.de) appelliert vor diesem Hintergrund an Eigentümer*innen von Gewerbedächern, Freiflächen, Konversionsarealen und Speicherstandorten, ihre ungenutzten Flächen jetzt über den Verein professionell prüfen zu lassen.
Energieexperten sind sich einig: Dächer und sonstige geeignete Flächen sollten für neue Solaranlagen zur Erzeugung von klimafreundlichen Ökostrom genutzt werden. Aus Sicht des Umweltbundesamts sollten Photovoltaikanlagen vorrangig auf Dächern sowie auf ökologisch und landwirtschaftlich weniger wertvollen oder bereits vorbelasteten Flächen errichtet werden. Das Fraunhofer ISE bewertet große Photovoltaik-Dachanlagen und Freiflächenanlagen seit Jahren als sehr wettbewerbsfähige Formen der Stromerzeugung. GreenScout e.V. setzt deshalb an der Schnittstelle von Flächenverfügbarkeit, wirtschaftlicher Nutzbarkeit und Projektanbahnung an. Das Prüfangebot des Vereins kann direkt online von den Flächenbesitzer*innen für Gewerbedächer ab etwa 500 Quadratmetern, für Freiflächen ab zwei Hektar, für Konversionsflächen sowie Großspeicherflächen ab etwa 250 Quadratmetern über die Vereinswebsite in Anspruch genommen werden.
Die konkrete Eignung und Wirtschaftlichkeit muss immer standortabhängig geprüft werden. Im Rahmen einer umfassenden Machbarkeitsstudie werden vom GreenScout e.V. unter anderem Dachstatik, Ausrichtung, Neigung, Verschattung, mögliche Pachteinnahmen, Stromsparpotenziale über 20 Jahre, erwarteter Stromertrag, CO?-Einsparung, Strompreisstabilität und Netzanschlussoptionen bewertet. Mit der Machbarkeitsstudie erhalten Eigentümer*innen eine belastbare Grundlage für die Beurteilung der Eignung, der Wirtschaftlichkeit und der nächsten Schritte. Der weitere Ablauf reicht bei positivem Ergebnis über die Projektrechtsentwicklung bis zur Vertragsgestaltung. Erfahrungsgemäß kann der Gesamtprozess bis zu sechs Monate dauern, insbesondere abhängig vom zuständigen Netzbetreiber und den lokalen Gegebenheiten.
Die wirtschaftlichen Vorteile für Flächenbesitzer*innen sind dabei vielfältig. Einerseits können geeignete Flächen zusätzliche Pacht- oder Beteiligungsmodelle erschließen. Andererseits sind erhebliche Stromkostenvorteile möglich, wenn vor Ort erzeugter Ökostrom genutzt wird. GreenScout e.V. betont in diesem Zusammenhang die Strompreisstabilität, den günstigen Ökostrom und den fehlenden Investitionsbedarf für den Bau und den Betrieb eines Solarkraftwerks auf Eigentümerseite.
Auch Flächen, die sich nicht für klassische Solarmodule eignen, können relevant sein. GreenScout e.V. prüft und vermittelt hierfür Modelle mit Erlösbeteiligung von bis zu 30 Prozent oder alternativ mit planbarer monatlicher Vergütung. Solche Speicherstandorte eröffnen zusätzliche Nutzungsoptionen für Industriegrundstücke, Randflächen oder andere Flächen ohne klassisches Solarpotenzial.
GreenScout e.V. appelliert daher an Eigentümer*innen, ungenutzte Dächer und Flächen nicht länger als reine Reserve zu betrachten, sondern ihr Potenzial systematisch prüfen zu lassen. Wer über ein größeres Gewerbedach, eine Freifläche, eine Konversionsfläche oder einen potenziellen Speicherstandort verfügt, kann die Prüfung direkt über die Flächennutzungsseite des Vereins anstoßen. Auf www.greenscout-ev.de/themen/flaechennutzung informiert GreenScout e.V. umfassend über Flächentypen, Vorteile für Flächeneigentümer*innen, den Prüfprozess und mögliche weitere Entwicklungsschritte.
„GreenScout e.V. setzt sich aktiv dafür ein, geeignete Flächen für die Energiewende zu finden und wirtschaftlich wie ökologisch sinnvoll zu nutzen. Millionen von Quadratmetern liegen in Deutschland brach und verursachen für die Eigentümer*innen Kosten. Stattdessen können diese ‚Schlummerflächen‘ nach einer professionellen Prüfung klimafreundlichen Ökostrom produzieren und erhebliche wirtschaftliche Vorteile generieren“, erklärt Thomas Münzel, Gründer und Beitrat GreenScout e.V.
GreenScout e.V. Vorstand Sebastian Trautschold betont: „Steigende und schwankende Strompreise machen langfristige wirtschaftliche Planung zunehmend schwieriger. Unsere unabhängige Prüfung von Flächen zeigt auf, ob sich Strompreisstabilität, günstiger grüner Strom und zusätzliche Einnahmen durch Dach- oder Flächenpacht realisieren lassen – ganz ohne eigene Investitionen für den Bau und den Betrieb einer Solaranlage. Angesichts explodierender Energiepreise sowie anhaltender Klima- und Wirtschaftskrise sollten Besitzer*innen von bislang ungenutzten Dächern und Flächen JETZT aktiv werden und eine Prüfung bei GreenScout e.V. anstoßen.“
